Champions League

    Paris Saint-Germain: Schiedsrichter bis Saisonende gesperrt

    DPA
    DPA, Andrea Schüpbach

    Türkei,

    Die Uefa teilt nach dem Spielabbruch zwischen Paris Saint-Germain und Basaksehir mit: Der Schiri habe sich «unangemessen», aber nicht rassistisch verhalten.

    Diese Szene in der Champions League Anfang Dezember gab zu reden.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Champions-League-Partie zwischen PSG und Basaksehir wurde im Dezember abgebrochen.
    • Der Grund: Es gab Vorwürfe, ein Schiedsrichter habe sich rassistisch verhalten.
    • Die Uefa sperrt den Schiri nun bis Ende Saison.

    Die Europäische Fussball-Union hat die Vorkommnisse beim Champions-League-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Basaksehir Istanbul nicht als Rassismus bewertet.

    Was sagen Sie zum Urteil der Uefa?

    Der rumänische Schiedsrichter Sebastian Constantin Coltescu wird wegen «unangemessenen Verhaltens» aber bis zum 30. Juni 2021 gesperrt. Das teilte die Uefa am Montag mit.

    Basaksehir gegen Paris Saint-Germain nach Roter Karte abgebrochen

    Das Gruppenspiel zwischen dem französischen Meister Paris Saint-Germain und dem türkischen Club wurde am 8. Dezember 2020 im Anschluss an eine Rote Karte gegen Basaksehirs Co-Trainer, Pierre Webo, abgebrochen.

    Der als Vierter Offizieller wirkende Coltescu soll Webo beim Platzverweis mit dem in Deutschland als «N-Wort» umschriebenen Begriff bezeichnet haben. Dieser Ausdruck war im leeren Prinzenpark-Stadion während der TV-Übertragung deutlich zu hören. Zudem war zu hören, dass das Schiedsrichterteam aus Rumänien versuchte, sich zu verteidigen. Coltescu habe das rumänische Wort für Schwarzer (negru) benutzt und nicht das «N-Wort».

    Es folgte der Spielabbruch

    Aus Protest hatten beide Mannschaften den Platz verlassen. Einen Tag später gewann Paris das Spiel mit 5:1. Der Fall hatte international hohe Wellen geschlagen und zu zahlreichen Protesten und Solidaritätsbekundungen geführt.

    Paris Saint-Germain
    Neymar schiesst Paris Saint-Germain mit einem Dreier-Pack zum Sieg. - Keystone

    Coltescu muss nun vor dem 30. Juni 2021 an einem Bildungsprogramm für Uefa-Schiedsrichter teilnehmen. Im internationalen Kontext sei ein korrekter Sprachgebrauch unerlässlich. Dies, um Situationen zu vermeiden, wie sie im dem Spiel aufgetreten seien, so die Uefa.

    Der rumänische Schiedsrichterassistent Octavian Sovre wurde wegen unangemessenen Verhaltens gerügt. Und muss ebenso am Bildungsprogramm der Uefa teilnehmen.

    Mit diesen Entscheidungen vertritt die Uefa-Ethik- und Disziplinkommission die Auffassung: Beide Referees haben gegen Artikel 11, Absatz und Artikel 6 (Verpflichtung zu angemessenem Verhalten) verstossen. Nicht jedoch gegen Artikel 14 (Rassismus und anderes diskriminierendes Verhalten).

    Webo wurde für sein unsportliches Verhalten vor den Vorfällen, das zur Roten Karte geführt hatte, für ein Europacupspiel gesperrt.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Paris Saint-Germain
    6 Interaktionen
    Solidarität mit Webo
    Paris Saint-Germain
    69 Interaktionen
    Rassimus-Vorwürfe
    Webo
    129 Interaktionen
    Rassismus-Eklat

    MEHR IN SPORT

    DFB Pokal Bayern Dresden
    1 Interaktionen
    DFB-Pokal
    SCL Tigers
    Nächste drei Punkte
    Vincent Kompany
    4 Interaktionen
    Diagnose da
    kild
    1 Interaktionen
    Nach Verletzung

    MEHR CHAMPIONS LEAGUE

    CL
    11 Interaktionen
    Champions League
    Champions League
    15 Interaktionen
    1:4-Klatsche
    BVB Champions League Duschen
    4 Interaktionen
    Kopfschütteln
    Champions League Yamal PSG
    3 Interaktionen
    2:4-Pleite

    MEHR AUS TüRKEI

    Sturm
    1 Interaktionen
    Antalya
    Johan Wadephul
    35 Interaktionen
    Istanbul
    sdfdsf
    13 Interaktionen
    Istanbul
    Istanbul
    Istanbul