Leises Lebewohl: BVB verabschiedet Mario Götze

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    BVB verabschiedet seinen ehemaligen Star Mario Götze. In den letzten Jahren konnte der Edeltechniker seine Leistung nie mehr abrufen.

    Wurde beim BVB verabschiedet: Mario Götze (M). Foto: Alexandre Simoes/Borussia Dortmund GmbH/dpa
    Wurde beim BVB verabschiedet: Mario Götze (M). Foto: Alexandre Simoes/Borussia Dortmund GmbH/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Borussia Dortmund verabschiedet Mario Götze im leeren Stadion.
    • Beim BVB kam der WM-Held 2014 nicht mehr auf Touren.

    Für Mario Götze ist das Kapitel Borussia Dortmund zu Ende. «In der Summe waren es viele Jahre, die ich in Dortmund verbracht habe. Sie waren mit vielen positiven und negativen Gefühlen bestückt.» Dies sagte Götze vor dem letzten Saisonspiel seiner Borussen gegen die TSG Hoffenheim.

    Vier Jahre nach seiner Rückkehr aus München wurde der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler beim Meisterschaftszweiten offiziell verabschiedet.

    «Es ist eine spezielle Situation mit Corona. Ich bin nicht der Typ, der grossen Augenmerk legt was den Abschied betrifft», sagte Götze. Und zum stillen Abschieds im Dortmunder Signal-Iduna-Park. «Ich habe das Stadion oft in sehr guter Stimmung erlebt.»

    Geschäftsführer Watzke, Sportdirektor Zorc, BVB-Präsident Rauball und Lizenzspielerchef Kehl überreichten ihm im leeren Stadion eine gerahmte Foto-Collage und Blumen. Für die Verabschiedung unterbrachen seine Mitspieler das Aufwärmprogramm und spendeten dem WM-Helden von 2014 lauten Applaus.

    Nach den gescheiterten Gesprächen mit der BVB-Spitze um eine Verlängerung seines in diesem Sommer auslaufenden Vertrages ist Götze auf Vereinssuche. Dem Vernehmen nach sind mehrere Clubs aus Italien an einer Verpflichtung interessiert.

    Nach den ersten Jahren beim Revierclub (2009 bis 2013) mit zwei Meistertiteln hatte es der Edeltechniker in seiner zweiten BVB-Zeit nie geschafft, an seine alte Form anzuknüpfen.

    So kam er unter der Regie von Trainer Lucien Favre nur selten über die Rolle des Edelreservisten hinaus. In dieser Saison stand er nur beim Hinspiel in Hoffenheim (1:2) in der Startelf.

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