Kuntz: Keine Gespräche mit DFB wegen Bundestrainer-Job
Stefan Kuntz ist zurzeit Coach des Nachwuchsteams des DFB und gilt als möglichen Nachfolger von Joachim Löw. Darüber gab es aber noch keine Gespräche.

Das Wichtigste in Kürze
- Joachim Löw gibt im Sommer sein Amt als Bundestrainer ab.
- Als möglicher Nachfolger gilt Stefan Kuntz, der Coach des Nachwuchsteams des DFB.
- Gespräche mit dem DFB darüber gab es aber noch nicht.
Stefan Kuntz hat bisher mit den Verantwortlichen des Deutschen Fussball-Bundes nicht über einen möglichen Job als Bundestrainer gesprochen. «Dahingehend gab es noch keine Gespräche», sagte der U21-Coach im NDR 2-Bundesligashow-Podcast.
«Das Heft des Handelns liegt nicht bei mir. Ich mache mein Lebensglück nicht davon abhängig, ob jetzt einer mit mir redet oder nicht redet.» Das bemerkte Kuntz und fügte heiter an: «Meine Oma hat immer gesagt: ‹Über ungelegte Eier brauchst du nicht zu reden›.»

Kuntz ist derzeit für das wichtigste Nachwuchsteam des DFB verantwortlich. Und er wird als einer der möglichen Nachfolger von Joachim Löw gehandelt. Dieser gibt nach der EM im Sommer sein Amt ab.
Favorit für Löws Nachfolge ist dessen einstiger Assistenzcoach Hansi Flick. Denn der möchte nach der Saison seinen Vertrag als Cheftrainer des FC Bayern auflösen.
Kuntz würde Hansi Flick «die Daumen drücken»
Ob er mit Flick als Bundestrainer einverstanden sei, wurde Kuntz gefragt. «Jetzt mal ohne Quatsch: Soll ich jetzt sagen ‹Nee, das wäre aber schlimm›? Nein!»
«Das Präsidium vom DFB und der Oliver Bierhoff müssen entscheiden, was für den DFB der beste nächste Schritt ist. Und natürlich würde ich dem Hansi, wenn er es werden sollte, auch die Daumen drücken.» Das sagte der einstige Stürmer abschliessend.