Affen

Kleinwüchsiger verteidigt Lamine Yamal nach Party-Kritik

Simon Huber
Simon Huber

Spanien,

Nach der heftigen Kritik von der Kleinwüchsigen-Vereinigung gegen Supertalent Lamine Yamal wird der Barça-Star nun von einem Betroffenen verteidigt.

lamine yamal
Barça-Youngster Lamine Yamal steht nach seiner Geburtstagsparty unter Kritik. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Samstag feierte Lamine Yamal zu seinem 18. Geburtstag eine Party mit 200 Leuten.
  • Dort waren Kleinwüchsige als Attraktion angeheuert, wofür er stark kritisiert wurde.
  • Nun wird der Superstar ausgerechnet von einem der Betroffenen verteidigt.

Am Montag macht ein kurioser Skandal die Runde: Lamine Yamal wird von der spanischen Vereinigung der Menschen mit Achondroplasie und anderen Skelettdysplasien (ADEE) nach seiner Geburtstagsparty stark kritisiert. Was ist passiert?

Am Samstag feierte der Star des FC Barcelona zu seinem 18. Geburtstag eine grosse Party mit rund 200 Gästen. Zu Unterhaltungszwecken wurden Kleinwüchsige engagiert.

Yamal
Lamine Yamal gilt aktuell als vielversprechendstes Talent im Fussball. - keystone

ADEE-Präsidentin Carolina Puente findet dafür deutliche Worte: «Es ist inakzeptabel, dass Menschen mit Kleinwuchs im 21. Jahrhundert weiterhin als Unterhaltung auf privaten Partys missbraucht werden.»

Deshalb hat die ADEE nun rechtliche Schritte gegen Yamal eingeleitet.

Kleinwüchsiger an Party von Lamine Yamal: «Sind keine Jahrmarkts-Affen»

Die spanische Regierung hat nun die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und eine lückenlose Aufklärung gefordert. Es soll geprüft werden, ob Menschen mit Behinderungen verspottet oder verunglimpft wurden.

Bist du Fan von Lamine Yamal?

Nun hat sich gegenüber «RAC1» ausgerechnet einer der Betroffenen, der anonym bleiben will, zu Wort gemeldet: «Niemand hat uns respektlos behandelt, lasst uns in Ruhe arbeiten.»

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Zwei Kleinwüchsige nach der Party. - X /@losblancosworld

Zu viert seien er und seine Kollegen über eine Firma für die Party engagiert worden. Selber sieht er sich als Entertainer und kritisiert dann sogar noch die ADEE direkt: «Seit Jahren schaden uns diese Leute. Sie wollen uns einen Beruf verbieten, den wir mögen.»

Die vier «Entertainer» hätten eine einstündige Show geliefert, bei der getanzt und gezaubert wurde. Im Anschluss habe man gemeinsam mit allen Gästen gefeiert.

«Wir kennen unsere Grenzen und werden sie nie überschreiten: Wir sind keine Jahrmarkts-Affen», stellt er klar.

Kommentare

User #4858 (nicht angemeldet)

Was ich bedenklich finde. Wenn man ganz am Anfag vom Artikel, genauer über dem Artikel schaut. Dort steht "Affen". Der Artikel ist also in die Kategorie "Affen" eingeteilt worden. Das ist geschmacklos.

User #5392 (nicht angemeldet)

Wenn jemand ein Programm anbietet, darf das auch gebucht werden. Es ist erstaunlich wieviele von sich anmassen Sprecher einer ganzen Gruppe zu sein und offenbar andere bevormunden Wenn das Entertainer sind und prominente Kunden haben werden diese auch ein anständiges Einkommen damit haben. Erst wenn jemand in einer Notlage ist oder unmündig und quasi gezwungen wäre, sehe ich ein Problem dabei

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