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    Katar-Sponsoring des FC Bayern: Gericht weist Fan-Antrag ab

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    Deutschland,

    Ein Antrag gegen das umstrittene Katar-Sponsoring des FC Bayern München wird auf der Mitgliederversammlung in der kommenden Woche womöglich nicht zur Diskussion und Abstimmung kommen.

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    Mit einem Transparent protestierten Fans von Bayern München letzte Saison gegen die Beziehungen mit Katar. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Begründung des Gerichtes richtet sich laut Ott nicht gegen den Katar-Antrag an sich: «Es stützt sich nur darauf, dass keine ausreichende Dringlichkeit bestehe.» Das Präsidium des deutschen Rekordmeisters hat bislang keine Entscheidung über die Zulassung des Antrages bekanntgegeben.

    Das Arbeitsgericht München habe «den Antrag auf einstweilige Verfügung zurückgewiesen», teilte Bayern-Mitglied und Initiator Michael Ott auf Twitter mit. Er will die Behandlung des Streitthemas durchsetzen.

    Die Begründung des Gerichtes richtet sich laut Ott nicht gegen den Katar-Antrag an sich: «Es stützt sich nur darauf, dass keine ausreichende Dringlichkeit bestehe.» Das Präsidium des deutschen Rekordmeisters hat bislang keine Entscheidung über die Zulassung des Antrages bekanntgegeben. Möglich wäre auch noch ein Spontanantrag in der Jahreshauptversammlung am 25. November. Dieser würde laut Ott aber eine 75-Prozent-Mehrheit der anwesenden Mitglieder benötigen. «Das reduziert die Erfolgschancen extremst», glaubt er.

    Fan-Protest: «Für Geld waschen wir alles rein»

    Zahlreiche Bayern-Fans stören sich wegen der umstrittenen Menschenrechtsfrage im Gastgeberland der nächsten Fussball-WM an der hochdotierten Partnerschaft des FC Bayern mit der Fluglinie Qatar Airways. Der Verein soll Druck auf die FC Bayern AG ausüben, dass der bis 2023 laufende Millionenvertrag beendet und nicht verlängert wird. Ott will nicht aufgeben. «Es geht in die nächste Runde», kündigte er an.

    Bayern-Fans protestieren immer wieder gegen die Geschäftsbeziehungen ihres Vereins mit Katar. Beim Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg taten sie das zuletzt mit einem riesigen Plakat. «Für Geld waschen wir alles rein», stand auf einem Transparent in der Südkurve der Allianz Arena. Unter dem Schriftzug waren Vorstandschef Oliver Kahn und Vereinspräsident Herbert Hainer neben einer Waschmaschine mit der Aufschrift «FCB AG» beim Waschen blutverschmierter Kleidung zu sehen. In Kahns linker Hand war ein Koffer voller Geld mit der Aufschrift «You can rely on us» («Ihr könnt euch auf uns verlassen») zu sehen.

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