Jürgen Klopp

    Jürgen Klopp kontert Hoeness-Kritik: «Ist mir völlig egal»

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    Deutschland,

    Uli Hoeness stört sich daran, dass Jürgen Klopp seinen langjährigen Berater zum DFB mitnimmt. Der neue Bundestrainer nimmt die Kritik gelassen.

    Jürgen Klopp
    Jürgen Klopp sah sich am Freitagabend das Bundesliga-Spiel zwischen den Bayern und Stuttgart an. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Jürgen Klopp nimmt seinen langjährigen Berater mit zum DFB.
    • Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeness spricht von einem «Friendly Takeover».
    • Den neuen Bundestrainer lassen die Aussagen kalt.

    Hoher Besuch beim Bundesliga-Auftakt: Jürgen Klopp sieht sich das Spiel Bayern gegen Stuttgart (5:1) am Freitagabend im Stadion in München an.

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    Dabei wird der neue Nationaltrainer der Deutschen auch auf die Aussagen von Uli Hoeness, Ehrenpräsident der Bayern, angesprochen.

    Uli Hoeness: «Halte ich für falsch»

    Gegenüber «RTL» äusserte dieser kürzlich Kritik. Hoeness missfällt, dass Klopps Berater Marc Kosicke in einer neuen Funktion ebenfalls zum DFB wechselt.

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    Im Zentrum der Hoeness-Kritik: Klopps Berater Marc Kosicke. - keystone

    «Ich weiss nicht genau, was er da machen soll. Der hat eine Spieleragentur. Und die hat er als Geschäftsführer – die Anteile auch. Das halte ich für ein Problem», sagte Hoeness über Kosicke.

    Und weiter: «Mir kommt die ganze Geschichte vor wie ein ‹Friendly Takeover›. Klopp und Co. haben den DFB übernommen, und das halte ich für falsch.»

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    Uli Hoeness ist Ehrenpräsident des FC Bayern München. - keystone

    Jürgen Klopp kontert: «Ist mir völlig egal»

    Den Bundestrainer lässt die Kritik kalt. «Ich bin mir sicher, wir werden in einem Jahr über seine Rolle nicht mehr diskutieren. Weil dann der Einfluss erkennbar sein wird», sagt er im Interview bei «Sky».

    Auf die Frage, wie die Aussage bezüglich «Friendly Takeover» angekommen sei, antwortet Klopp: «Ja gar nicht, mir ist das auch völlig egal. Ich verstehe das total, es ist alles in Ordnung. Die Leute beurteilen Dinge, bevor wir irgendwas gemacht haben.»

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    Jürgen Klopp verteidigt seinen langjährigen Berater in dessen Funktion beim DFB. - keystone

    Er arbeite mittlerweile seit 20 Jahren mit Kosicke zusammen, betont der Coach. In bestimmten Bereichen sei er der Beste, den er je getroffen habe.

    Jürgen Klopp führt aus: «Wir müssen hier besser spielen und uns um alles andere auch kümmern, und ich bin Spezialist für bestimmte Bereiche. In anderen Bereichen gibt es bessere Menschen – einer davon ist Marc Kosicke, und deshalb ist er dabei.»

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    Kommentare

    User #8179 (nicht angemeldet)

    Hoeness der Lautsprecher

    User #5702 (nicht angemeldet)

    Könnt ihr diesen Hoeness nicht endlich mal die Wüste schicken. Der ist sowas von ‘vorbei’ und doch meint er, dass er ständig zu allem seinen Senf dazugeben muss.

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