Nach einer turbulenten Woche mit dem Corona-Fall Simon Terodde und der Verletzung von Jeremy Dudziak hat sich Fussball-Zweitligist Hamburger SV mit einem Sieg gegen seinen Angstgegner 1. FC Heidenheim und der Tabellenführung belohnt.
Hamburgs Tim Leibold (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Hamburgs Tim Leibold (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0. Foto: Daniel Reinhardt/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der HSV verdrängte durch den Erfolg mit 49 Punkten den VfL Bochum (48) von Platz eins.

Dank eines Doppelpacks von Tim Leibold kamen die Hanseaten am Samstag zu einem hoch verdienten 2:0 (1:0). Der nach seiner Rot-Sperre zurückgekehrte Kapitän traf in der 15. und 50. Minute. Es war der erste Sieg gegen die Heidenheimer nach drei Niederlagen.

Der HSV verdrängte durch den Erfolg mit 49 Punkten den VfL Bochum (48) von Platz eins. Die Bochumer können am Montag mit einem Sieg bei Fortuna Düsseldorf aber wieder zurück an die Spitze kommen. Durch ihre erste Niederlage nach fünf Spielen verpassten es indes die Heidenheimer, vorerst Anschluss an die Aufstiegsplätze zu bekommen.

HSV-Trainer Daniel Thioune hatte überraschend Bobby Wood in die Startformation berufen als Ersatz für Top-Torjäger Terodde (20 Treffer). Das umformierte Team setzte die Heidenheimer gleich unter Druck. Die Führung durch Leibolds zweites Saisontor nach feiner Vorarbeit von Aaron Hunt war fast logisch. Sonny Kittel (37.) vergab noch vor der Pause eine grosse Möglichkeit.

Auch nach der Pause dominierte der HSV. Die Gäste kamen kaum zum Zuge. Ihre gefürchteten Stürmer Tim Kleindienst und Christian Kühlwetter waren kaum zu sehen. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff vollendete Leibold eine Kombination über Hunt und Manuel Wintzheimer. Die Hamburger liessen auch danach nichts mehr zu.

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