Trainer Sebastian Hoeness will sich bei der TSG 1899 Hoffenheim nach dem enttäuschenden Saisonstart auch von Dietmar Hopp nicht unter Druck setzen lassen.
Will sich trotz des bescheidenen Saisonstartes nicht unter Druck setzten: Hoffenheim-Coach Sebastian Hoeness. Foto: Tom Weller/dpa
Will sich trotz des bescheidenen Saisonstartes nicht unter Druck setzten: Hoffenheim-Coach Sebastian Hoeness. Foto: Tom Weller/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Hopp hatte seinen Anspruch auf die regelmässige Teilnahme der Hoffenheimer an europäischen Wettbewerben bei der Mitgliederversammlung Anfang Oktober formuliert.

Die Aussage des Mäzens, dass er für die TSG in Zukunft «dauerhaft» Platz sechs oder besser in der Fussball-Bundesliga erwarte, habe er in «keinster Weise» als Druck empfunden, sagte Hoeness. «Dass der Dietmar ambitioniert ist, das weiss ich. Und das ist auch gut so», erklärte Hoeness vor dem Bundesliga-Heimspiel der Kraichgauer am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) gegen den Tabellensechsten 1. FC Köln.

Hopp hatte seinen Anspruch auf die regelmässige Teilnahme der Hoffenheimer an europäischen Wettbewerben bei der Mitgliederversammlung Anfang Oktober formuliert. Wenige Stunden später verlor das Hoeness-Team beim VfB Stuttgart mit 1:3. Mit acht Punkten aus sieben Spielen liegt die TSG deutlich hinter dem eigenen Anspruch.

Gegen Köln soll der österreichische Nationalspieler Christoph Baumgartner wieder in der Startelf stehen, nachdem er in Stuttgart wegen muskulärer Probleme gefehlt hat. Linksverteidiger Marco John fällt dagegen wegen einer im Training erlittenen Schulterverletzung vier bis sechs Wochen aus, wie Hoeness erklärte. Eine Operation sei nicht erforderlich. Bei dem nach einer Knöcheloperation mehr als ein Jahr ausgefallenen Kapitän Benjamin Hübner gehe es dagegen aufwärts. Der Innenverteidiger bestreite wieder Teile des Mannschaftstrainings.

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