Bundestrainer Hansi Flick sieht bei Nationalspieler Joshua Kimmich die «Tendenz» zur Impfung gegen das Coronavirus.
Joshua Kimmich schliesst nicht mehr aus, sich impfen zu lassen. Foto: Swen Pförtner/dpa
Joshua Kimmich schliesst nicht mehr aus, sich impfen zu lassen. Foto: Swen Pförtner/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bayerns Joshua Kimmich sorgte mit Aussagen zur Corona-Impfung für Wirbel.
  • Offenbar denkt der Bayern-Star nun doch darüber nach, sich piksen zu lassen.

«Ich habe mit Jo gesprochen und denke, dass es auch in die Richtung geht, dass er sich impfen lässt», sagte Flick während einer Videoschalte des Deutschen Fussball-Bundes. «Ich gehe mal davon aus, ja, es ist in Zukunft auch nichts anderes mehr möglich, denke ich mal», ergänzte der Bundestrainer.

Bayern-Profi Kimmich hatte vor einem Monat öffentlich gemacht, noch nicht geimpft zu sein. Derzeit befindet sich der 26-Jährige als ungeimpfte Kontaktperson eines Corona-Falls in Quarantäne. «Ich glaube schon, dass ihn das Ganze beschäftigt», sagte Flick.

«Jetzt müssen wir einfach abwarten, wie es weitergeht. Wir müssen Vorbild sein, in dieser Situation ist es nicht so einfach.» Er glaube, sein Gespräch mit dem Mittelfeldspieler sei «sehr gut» gewesen. «Das muss er selber alleine entscheiden», sagte Flick. «Warten wir ab.»

Neben Kimmich sind in München auch die DFB-Spieler Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Michael Cuisance und der positiv getestete Eric Maxim Choupo-Moting in Quarantäne. Gnabry und Musiala sollen inzwischen geimpft sein. Gnabry nach einer Corona-Erkrankung einmal, sagte Flick.

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