Stromausfall

    Berliner Bürgermeister zu Stromausfall: «Offenkundig Linksextremisten»

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Der grosse Stromausfall im Südwesten Berlins ist Folge eines politisch motivierten Anschlags.

    Berlin
    Dunkle Strasse im Berliner Stadtteil Lichterfelde: Linksextreme griffen im Januar 2026 das Berliner Stromnetz an. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Berlin ist von einem grossflächigen Stromausfall betroffen.
    • Es handelt sich dabei nicht etwa um eine Panne.
    • Sondern um einen politisch motivierten Anschlag.

    Wie der in Berlin regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sagte, waren die Täter des Stromausfalls «offenkundig Linksextremisten».

    Am frühen Samstagmorgen hatte der Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal zum Kraftwerk Lichterfelde wichtige Leitungen beschädigt. «Es ist inakzeptabel, dass erneut offenkundig Linksextreme unser Stromnetz angreifen und damit Menschenleben gefährden», sagte Wegner.

    Einige müssen in Notunterkünften untergebracht werden. - keystone

    Der Anschlag sorgt seit dem frühen Samstagmorgen für einen grossen Stromausfall, von dem zunächst 45'000 Haushalte und mehr als 2200 Unternehmen betroffen waren.

    Schwerwiegende Schäden

    Inzwischen konnten 7000 Haushalte und 150 Gewerbekunden wieder angeschlossen werden, wie Stromnetz Berlin mitteilte. Betroffen sind die Stadtteile Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde.

    Die Schäden am Stromnetz sind nach Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin so schwerwiegend und die Reparatur so kompliziert, dass die Notlage aussergewöhnlich lange dauern wird.

    Erst am Donnerstagnachmittag könnten voraussichtlich alle Stromkunden wieder versorgt werden.

    Viele Haushalte sind noch immer ohne Strom. - keystone

    Nach dem Brand tauchte ein Bekennerschreiben auf, das vom für politische Straftaten zuständigen Staatsschutz auf Echtheit geprüft wurde.

    Bereits am Samstag sagte eine Sprecherin von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), dass von einer mutwilligen Tat ausgegangen werde. Die betroffenen, sehr dicken Hochspannungskabel wären sonst kaum derart zu beschädigen.

    Brandsätze direkt unter Kabel platziert

    Es seien Brandsätze direkt unter den Kabeln platziert worden, sagte Giffey am Samstagabend in der RBB-«Abendschau».

    «Die Kraft, mit der eine kontinuierliche Hitzeentwicklung und ein kontinuierlicher Brand erfolgt ist, war grösser als die Kraft, die eine Kugelbombe hätte auslösen können», sagte die Senatorin. «Eine Kugelbombe hätte unseren Leitungen, so wie sie gesichert sind, nichts anhaben können.»

    Warst du an Silvester schon mal in Berlin?

    Ein Sprecher von Stromnetz Berlin sagte der dpa, dass derzeit an zwei Stellen gearbeitet werde: Zum einen werde die beschädigte Kabelbrücke am Teltowkanal repariert, zum anderen werde an einer provisorischen Lösung für die betroffenen Haushalte gearbeitet.

    Aktuell gehe man davon aus, dass die provisorische Lösung schneller fertig sei.

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    Kommentare

    User #3906 (nicht angemeldet)

    Warst du an Silvester schon mal in Berlin? 3 | Nein, aber Silvester war schon mal bei mir. 😉

    User #3422 (nicht angemeldet)

    Berlin wird weiter Links-Grün wählen - wetten?

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