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Gosens: DFB-Team plant nächste Menschenrechtsaktion

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Deutschland,

Die Fussball-Nationalspieler wollen ihre Forderung zur Einhaltung der Menschenrechte im dritten Qualifikationsspiel für die WM 2022 in Katar fortsetzen.

Hat verraten, dass die Natinalspieler die nächste Menschenrechtsaktion planen: Robin Gosens. Foto: Federico Gambarini/dpa
Hat verraten, dass die Natinalspieler die nächste Menschenrechtsaktion planen: Robin Gosens. Foto: Federico Gambarini/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die DFB-Auswahl hatte wie die Mannschaften aus Norwegen, den Niederlanden und Dänemark zuletzt vor den Ausscheidungsspielen mit Slogans auf ihren T-Shirts auf Missstände hingewiesen und damit vornehmlich auf die Situation im nächsten WM-Gastgeberland hingewiesen.

«Wir haben uns wieder was einfallen lassen, weil wir glauben, dass wir schon nachhaltig darauf aufmerksam machen müssen. Es gibt nach wie vor Nachholbedarf. Ich glaube, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind und da müssen wir eine gewisse Nachhaltigkeit reinbringen», sagte DFB-Profi Robin Gosens im NDR2-Bundesligashow-Podcast vor der Partie in Duisburg gegen Nordmazedonien.

Die DFB-Auswahl hatte wie die Mannschaften aus Norwegen, den Niederlanden und Dänemark zuletzt vor den Ausscheidungsspielen mit Slogans auf ihren T-Shirts auf Missstände hingewiesen und damit vornehmlich auf die Situation im nächsten WM-Gastgeberland hingewiesen. Die FIFA tolerierte die Statements bislang, obwohl politische Kommentare während der Partien eigentlich untersagt sind.

Die deutschen Nationalspieler hatten vor der Partie gegen Island mit grossen weissen Buchstaben auf ihren T-Shirts die Wörter Human Rights (Menschenrechte) gebildet. Vor dem Spiel in Rumänien trugen Manuel Neuer und seine Kollegen beim Teamfoto dann wie die Ersatzspieler auf der Tribüne ihre Trikots verkehrtherum, um mit den sichtbaren Rückennummern auf die 30 Artikel in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hinzuweisen.

Welche Aktion nun geplant ist, verriet Gosens noch nicht. Idee und Vorbereitung sei allerdings wieder Sache der Spieler und nicht des Deutschen Fussball-Bundes. «Das kann ich jedem einzelnen versichern, das ist eine Aktion, die überhaupt nicht mit irgendjemandem von den Verantwortlichen abgesprochen ist, die rein aus der Gruppe entstanden ist. Weil wir für Vielfalt, Toleranz und Menschenrechte stehen», sagte der 26-Jährige.

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