TV-Moderatorin stillt Sohn (3) noch – und erntet Kritik

Aline Klötzli
Aline Klötzli

Deutschland,

Panagiota Petridou stillt ihren dreieinhalbjährigen Sohn noch. Das sorgt für Kritik. Die deutsche TV-Moderatorin reagiert gelassen.

Panagiota Petridou
Panagiota Petridou spricht offen über das Langzeitstillen. - Instagram/panagiota_petridou

Das Wichtigste in Kürze

  • Panagiota Petridou wurde 2022 Mama von einem Buben.
  • Die Moderatorin stillt den bald Vierjährigen noch immer.
  • Sie musste sich darum schon fiese Kommentare anhören.

Da scheiden sich die Geister!

Mit 42 wurde die deutsche Moderatorin Panagiota Petridou («Dinge gibt’s …!») im Jahr 2022 erstmals Mama. Mittlerweile ist ihr Sohn also schon dreieinhalb Jahre alt. Das hält die 46-Jährige aber nicht davon ab, den Kleinen weiterhin zu stillen.

Im Podcast von Marlene Lufen (54) spricht sie jetzt über die Kritik und Vorurteile, die sie sich darum anhören muss.

Panagiota Petridou: «Es wird halt nicht weniger»

«Stillst du eigentlich noch? Das ist ja ekelhaft», sei ihr schon gesagt worden. Auch Lufen muss bei dem Thema jedoch nachhaken.

Die deutsche Moderatorin möchte wissen: «Also du stillst dein grosses Kind, was schon durch die Gegend flitzt, schon redet und schon bald in den Kindergarten kommt, noch?»

Das sei natürlich eine sehr grosse Körperlichkeit zwischen Mutter und Kind, die was sehr Schönes hat. «Aber nicht von allen so verstanden wird, oder?», erkundigt sich Lufen.

Panagiota Petridou reagiert humorvoll. Für sie ist es nicht das erste Mal, dass sie sich dafür rechtfertigen muss. «Mein Kind trinkt wirklich wie Harald Juhnke in seinen besten Zeiten. (…) Es wird halt nicht weniger.»

Was hältst du vom Langzeitstillen?

Früher habe sie ihn auch in der Kita, wenn sie ihn abgeholt hatte, gestillt. Heute komme das aber nur noch vor, wenn ihr Söhnchen Trost braucht. Wenn «mal was Blödes passiert ist», erklärt die TV-Moderatorin. «Aber ansonsten stille ich ihn nachts noch.»

Erneut wird Kritik laut: «Geht gar nicht»

Dass sie ihr dreieinhalbjähriges Kind nach wie vor stillt, kommt nicht bei allen gut an. Bereits in der Vergangenheit musste Petridou aus diesem Grund fiese Kritik einstecken. Und auch diesmal werden erneut kritische Kommentare laut.

«Ne geht gar nicht», schreibt eine Person und kriegt dafür viel Zuspruch. Jemand anderes findet: «Sorry, aber ab einem gewissen Alter ist das einfach nicht mehr normal …»

Doch lange nicht alle sehen das so. Der Blick in die Kommentarspalte zeigt: Bei diesem Thema gehen die Meinungen stark auseinander.

So findet etwa diese Userin: «Muss jede Mutter selbst entscheiden! Punkt!» Eine weitere Person meint ebenso: «So lange es sich für Mama und Kind richtig anfühlt, ist es auch das Richtige.»

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Kommentare

User #3502 (nicht angemeldet)

Das ist Natur, Leute, was seid ihr auch degeneriert das gruusig zu finden! Experten sehen eine Stilldauer von 2 bis 5 Jahren als artgerecht an, unterstützt durch die WHO bis zum zweiten Geburtstag und darüber hinaus, wenn Mutter und Kind es wünschen. Vorteile: Langes Stillen senkt Risiken für Mutter und Kind (z.B. Krebs, Diabetes)

User #5923 (nicht angemeldet)

Die alten Grichen wissen halt nlch was gut für Kinder ist 😂

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