Forderungen nach Verlegung von Champions-League-Finale

    DPA
    DPA

    Grossbritannien,

    Angesichts der Anerkennung der ostukrainischen Separatistengebiete durch Russland werden Forderungen nach einer Verlegung des Champions-League-Finales aus der russischen Grossstadt St.

    Das Endspiel der Champions League soll in St. Petersburg stattfinden. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
    Das Endspiel der Champions League soll in St. Petersburg stattfinden. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Europäische Fussball-Union UEFA teilte mit, es gebe «derzeit keine Pläne, den Austragungsort zu ändern».

    Petersburg laut.

    Die Europäische Fussball-Union UEFA teilte mit, es gebe «derzeit keine Pläne, den Austragungsort zu ändern». Die Situation werde genau beobachtet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur berät der Verband noch am Dienstag erneut über das weitere Vorgehen.

    Der britische Aussenpolitiker Tom Tugendhat kritisierte die UEFA scharf. «Das ist eine beschämende Entscheidung. Die UEFA sollte einer gewalttätigen Diktatur nicht Deckung bieten», twitterte der konservative Politiker.

    Mit Blick auf internationale Spiele des russischen Meisters Zenit St. Petersburg teilte die UEFA mit, sie sei in engem Kontakt mit den betroffenen nationalen Verbänden und Vereinen. «Derzeit ist vorgesehen, dass alle Spiele wie geplant stattfinden», hiess es. Zenit trifft an diesem Donnerstag im Europa-League-Rückspiel in Spanien auf Betis Sevilla.

    Das Finale des wichtigsten europäischen Vereinswettbewerbs im Fussball soll am 28. Mai in St. Petersburg stattfinden, der Heimatstadt des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der Kremlchef hatte jüngst die selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Ostukraine trotz internationaler Proteste als unabhängig anerkannt und russische Truppen in die Gebiete geschickt. Grossbritannien, die EU und die USA kündigten umgehend Sanktionen an.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    deutsche bahn
    398 Interaktionen
    6 Min. reichen
    Raffaella Strähl
    21 Interaktionen
    Kemmental TG

    MEHR IN SPORT

    Formel 1 Fernando Alonso
    «Wir wissen alle...»
    Jérôme Kym
    1 Interaktionen
    Swiss Indoors
    Mauro Lustrinelli Béla Réthy
    32 Interaktionen
    Union im Elend

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    Sarah Ferguson
    46 Interaktionen
    Nach Epstein-Skandal
    Andrew und Epstein
    Auf Schloss Balmoral
    Russell Brand
    12 Interaktionen
    Vor Gericht
    Manchester United
    2 Interaktionen
    380 Mio. verpufft