FC Chelsea: Schweizer Hansjörg Wyss soll Zuschlag erhalten haben

Am Freitag stieg Ineos mit einem Mega-Angebot in den Übernahme-Kampf rund um den FC Chelsea ein. Der Zuschlag soll aber an einen Schweizer vergeben worden sein.

fc chelsea
Soll einer der neuen Besitzer des FC Chelsea sein: Der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Hansjörg Wyss soll den Zuschlag für die Übernahme des FC Chelsea erhalten haben.
  • Der Schweizer Milliardär ist Teil eines Konsortiums rund um den Amerikaner Todd Boehly.
  • Über drei Milliarden Dollar soll das schweizerisch-amerikanische Konsortium zahlen müssen.

Der britische Chemiekonzern Ineos schaltet sich am Freitag im Wettbieten um die Übernahme des FC Chelsea mit einem Mega-Gebot ein. Die Holding-Gesellschaft um den Patron Jim Ratcliffe gab bekannt, 4,25 Milliarden Pfund für den Kauf des Premier-League-Spitzenklubs zu bieten. Das entspricht mehr als 5 Milliarden Franken.

Dennoch: Gemäss diversen Medienberichten soll die New Yorker Handelsbank den Zuschlag bereits einem schweizerisch-amerikanischen Konsortium gegeben haben. Teil der Gruppe um den Amerikaner Todd Boehly ist der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss.

Über drei Milliarden Franken für Übernahme des FC Chelsea

Das Konsortium muss für den englischen Fussballklub über drei Milliarden Franken zahlen. Dabei soll es sich um die höchste Summe für die Übernahme eines Sportteams in der Geschichte handeln.

Roman Abramowitsch
Roman Abramowitsch war jahrelang Besitzer des englischen Fussballklubs FC Chelsea. - Keystone

Die britische Regierung muss den Deal nun absegnen. Die Vermögenswerte des bisherigen Chelsea-Besitzers, dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch, sind seit Wochen wegen des Ukraine-Kriegs eingefroren.

Chelsea steht wegen der engen Verbindungen von Abramowitsch zum russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Verkauf.

Todd Boehly in Sportwelt kein Unbekannter

Wyss' Partner Boehly ist in der Sportwelt bereits bekannt: Der 48-Jährige ist unter anderem Besitzer der Los Angeles Dodgers (Baseball) und der Los Angeles Lakers (Basketball).

Der Ineos-Konzern seinerseits lenkt unter anderem die Geschicke beim Schweizer Super-League-Klub Lausanne-Sport, dem französischen Erstligisten OGC Nice sowie dem renommierten britischen Radteam Ineos Grenadiers.

Kommentare

Weiterlesen

Ronaldo
Ronaldo trifft
chelsea
16 Interaktionen
«Grosser Club»
Roman Arkadjewitsch Abramowitsch
10 Interaktionen
Abramowitsch-Freunde

MEHR IN SPORT

de
French Open
de
4 Interaktionen
WM-Ticker
yb
3 Interaktionen
Wie angekündigt
de
4 Interaktionen
Transfer-Karussell

MEHR FC CHELSEA

Chelsea
3 Interaktionen
Nach Real-Aus
FC Chelsea Liam Rosenior
Vertrag bis 2032!
fc chelsea
2 Interaktionen
Wegen Real-Flirt
chelse
3 Interaktionen
Schock vor CL

MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

Brexit Grossbritannien
12 Interaktionen
Grossbritannien
pep guardiola
11 Interaktionen
«Was für eine Zeit»
Kate William
7 Interaktionen
London
Andrew
27 Interaktionen
Sexualdelikt