FC Bayern: Razzia in Vereinszentrale und Stadion
Ermittler des Bundeskriminalamtes führten auf dem Vereinsgelände und im Stadion des FC Bayern eine Razzia durch.

Das Wichtigste in Kürze
- Beim FC Bayern führten Kriminalbeamte eine Razzia durch.
- Untersucht wurden die Zentrale an der Säbener Strasse und die Allianz Arena.
- Grund ist ein Geldwäsche-Verfahren gegen den russischen Oligarchen Usmanov.
Sportlich läuft es nicht beim FC Bayern München. Und jetzt hat der deutsche Rekordmeister auch noch das Bundeskriminalamt im Haus. Beamte durchsuchten am Dienstag sowohl die Zentrale an der Säbener Strasse als auch die Allianz Arena. Das schreibt die Zeitung «Bild».
Grund der Razzia ist ein Geldwäsche-Verfahren gegen den Oligarchen Usmanov. Der russische Milliardär ist ein Bekannter von Uli Hoeness. Der ehemalige Bayern-Boss wohnt am Tegernsee wo Usmanov bis zu seiner Flucht 2022 residierte.
Der Ehrenpräsident von Bayern München soll dem Russen auch Karten für Champions League-Spiele besorgt haben. Usmanov gilt als Unterstützer von Wladimir Putin. Er ist auf der EU-Sanktionsliste, seine Vermögenswerte wurden eingefroren.
Der FC Bayern gilt im Moment aber nicht als Angeklagter sondern als Zeuge, schreibt «Bild».
















