Europa League: Platzsturm und Tränen des Glücks in Freiburg
Die Freiburger Fans stürmen den Platz nach dem Einzug in den Final der Europa League. Johan Manzambi posiert für Selfies, Trainer Julian Schuster weint.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der SC Freiburg steht erstmals in seiner Vereinsgeschichte in einem internationalen Final.
- Nach dem Abpfiff stürmen die Fans den Platz.
- Sie umarmen die Spieler und tanzen gemeinsam. Es bleibt aber friedlich.
Nach 96 Minuten erfolgte endlich der Abpfiff: Der SC Freiburg besiegt Sporting Braga im Rückspiel mit 3:1 (Hinspiel 1:2) und steht damit im Final der Europa League. Es ist das erste Mal, dass Freiburg in einem internationalen Endspiel steht.
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Alle Dämme brechen. Die Spieler liegen sich jubelnd und teils weinend in den Armen. Trainer Schuster sinkt zu Boden. Der 41-Jährige hat Tränen in den Augen und feiert den Erfolg mit den euphorischen Fans.
Im Interview mit RTL sagt der Coach: «Wenn ich in die Gesichter der Menschen schaue verspüre ich eine unglaubliche Freude. Das ist es was überwiegt und für alle Ewigkeit bleiben wird.»

Schuster trat im Sommer 2024 die Nachfolge des Legenden-Coachs Christian Streich an. Dieser ist im Stadion, als sein Nachfolger, der einst sein Captain war, in den Final einzieht. Streich jubelt an der Seite von Ex-DFB-Coach Jogi Löw.
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Feiern wollen das auch die Fans mit ihren Helden. Hunderte Anhänger strömen von der Südtribüne auf den Platz und rennen auf die andere Spielfeldhälfte zu den Spielern. Sie tanzen gemeinsam, umarmen sich, machen Selfies.
Auch die Polizei kommt schnell auf den Platz. Doch gross eingreifen muss sie nicht: Die Anhänger ziehen sich rasch wieder in den Strafraum vor ihrer eigenen Kurve zurück – weg vom Fanblock der Portugiesen. Und dort wird weitergefeiert.
Mittendrin auch Johan Manzambi: Der Schweizer Nati-Youngster schoss mit einem sehenswerten Schlenzer das so wichtige 2:0. Auf Instagram teilt der 20-Jährige dann ein Foto, wie er mit Fans Selfies macht.
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Der Platzsturm der Freiburger verläuft friedlich: Provokationen in Richtung Braga-Block oder Polizei gibt es keine. Die Beamten müssen auch kaum eingreifen. Im Internet ist die Rede vom «artigsten Platzsturm».
Freiburg träumt nun weiter vom ersten europäischen Triumph in der Vereinsgeschichte. Am 20. Mai steigt in Istanbul der Final der Europa League gegen Aston Villa.
















