Darüber spricht die Bundesliga: Hoeness, Dardai, VfB-Zoff

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Deutschland,

Der eine kehrt in seine alte Heimat zurück, der andere an die alte und wieder neue Wirkungsstätte: Pal Dardai tritt mit Hertha BSC bei Eintracht Frankfurt an, Sebastian Hoeness mit der TSG 1899 Hoffenheim beim FC Bayern München.

Pal Dardai ist wieder Hertha-Trainer. Foto: Andreas Gora/dpa
Pal Dardai ist wieder Hertha-Trainer. Foto: Andreas Gora/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Darüber spricht die Liga vor dem 19.

Beim VfB Stuttgart rumort es gewaltig in den Vereinsgremien, beim 1. FC Köln hoffen sie auf den Sohn einer Stürmer-Legende.

Darüber spricht die Liga vor dem 19. Spieltag:

DARDAI-COMEBACK BEI BOBIC: 19 Monate nach dem Ende seiner ersten Amtszeit als Chefcoach ruhen bei Hertha BSC wieder alle Hoffnungen auf Pal Dardai. Der Ungar beginnt seine Rettungsmission am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt - und trifft dabei auf einen alten Weggefährten, der bald nach Berlin zurückkommen könnte. Fredi Bobic soll laut «Sport Bild» ein heisser Kandidat auf die Nachfolge von Michael Preetz als Sport-Geschäftsführer in Berlin sein. Bobic wisse davon laut eigener Aussage noch nichts. Ohnehin besitzt er als Sport-Vorstand bei der Eintracht einen Vertrag bis Ende Juni 2023. Bobic und Dardai spielten einst gemeinsam für die Hauptstädter.

STUTTGART-ZOFF: Der bizarre Machtkampf beim VfB Stuttgart sorgt vor dem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) mehr und mehr für Kopfschütteln und Unverständnis. Ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrand «tut es in der Seele weh», der frühere Präsident Erwin Staudt sprach von vereinsschädigenden Querelen. Der Streit begann vor einigen Wochen mit der scharfen Kritik von Vorstandschef Thomas Hitzlsperger, der Präsident Claus Vogt aus dem Amt drängen und den Posten selbst übernehmen will. Unter der Woche erreichte der Zoff eine neue Ebene, als Vogt im Alleingang ankündigte, die für den 18. März geplante Mitgliederversammlung verlegen zu wollen - und seine Präsidiumskollegen das für unmöglich erklärten. Auch die noch nicht abgeschlossene Aufklärung einer Datenaffäre belastet den Club.

BAYERN SCHON MEISTER: Vieles spricht angesichts von sieben Punkten Vorsprung auf Platz zwei trotz gewisser eigener Schwächen der Bayern dafür. Gladbach-Coach Marco Rose glaubt nicht dran. «Wir sollten alle versuchen, die Meisterschaft so lange wie möglich offen zu halten», sagte der Trainer des Teams, das in der Spitzengruppe in diesem Jahr am konstantesten spielt. «Ich glaube nicht, dass die Meisterschaft schon zwingend entschieden ist. Wir spüren, dass man den Bayern in dieser Saison ein Bein stellen kann», sagte Rose weiter. Nur muss man Chancen dann auch nutzen. Das taten die ersten Verfolger Leipzig, Leverkusen und bis zuletzt auch Dortmund in den vergangenen Wochen aber nicht. Und Roses Gladbacher haben trotz ihrer Aufholserie noch einen zu grossen Abstand, als dass sie den Bayern gefährlich werden könnten.

HOENESS-RÜCKKEHR: Auf die Rückkehr nach München freut sich Sebastian Hoeness, eine grosse Rolle in seinem aktuellen Leben spielt der FC Bayern aber nicht. Über ein mögliches Chefcoach-Engagement beim Rekordmeister sagte der 38-Jährige am Donnerstag: «Das ist aktuell wirklich sehr, sehr weit weg. Ich habe da noch nicht drüber nachgedacht.» Es sei aber «natürlich für jeden Trainer mal ein Traum», für einen Club wie den FC Bayern zu arbeiten. In der Hinrunde hatte Hoeness mit Hoffenheim mit 4:1 gegen die Münchner gewonnen. Danach meldete sich Onkel Uli Hoeness und gratulierte per Telefon. Sebastian Hoeness hatt den FC Bayern München II in der vorigen Saison zur Drittliga-Meisterschaft geführt.

MEYER-COMEBACK: Die Karriere von Max Meyer begann verheissungsvoll. Mit 17 debütierte er in der Bundesliga, mit 18 gehörte er zum vorläufigen Kader für die WM 2014. Nach einem wenig harmonischen Abschied vom FC Schalke 04 lief es bei Crystal Palace in England nicht gut. Nach der Vertragsauflösung kehrt der Mittelfeldspieler zurück in die Bundesliga. Zum 1. FC Köln, wo mit Horst Heldt ein Förderer aus gemeinsamen Schalker Zeiten Sportchef ist. Der Vertrag läuft zunächst nur ein halbes Jahr. Für den FC könnte der inzwischen 25-Jährige eine grosse Hilfe im Abstiegskampf sein, er selbst hofft offenbar auf eine gute Bühne, um sich wieder für höhere Aufgaben zu empfehlen.

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