Coronavirus: Joshua Kimmich hat sich doch noch impfen lassen

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    Deutschland,

    Jetzt hat er es getan! Joshua Kimmich wehrte sich lange, ist nun aber offenbar doch gegen das Coronavirus geimpft.

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    Soll auch gegen das Coronavirus geimpft worden sein: Joshua Kimmich. - Tom Weller/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bayern-Kicker Joshua Kimmich hatte sich der Corona-Impfung lange Zeit verweigert.
    • Das soll der deutsche Nationalspieler nun offenbar nachgeholt haben.

    Fussball-Nationalspieler Joshua Kimmich soll einem Medienbericht zufolge gegen das Coronavirus geimpft sein.

    Die «Bild»-Zeitung berichtete, der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler des FC Bayern München habe bei einem Mannschaftsabend am 2. März einen 2G-Nachweis vorzeigen müssen. Sein Management antwortete zunächst nicht auf eine Anfrage.

    Der Club teilte auf dpa-Anfrage mit: «Das ist Privatsache.» Die Münchner verwiesen darauf, dass sie sich im Verlauf der Pandemie nie zum Impfstatus einzelner Spieler geäussert hätten und dies auch beibehalten würden.

    Kimmich löste heftige Impf-Debatte aus

    Weil er zunächst öffentlich Zweifel an der Corona-Impfung geäussert hatte, stand Kimmich lange Zeit im Zentrum einer heftigen gesellschaftlichen Debatte. Er war im vergangenen November positiv auf das Coronavirus getestet worden, sein Genesenen-Status war damit Anfang März abgelaufen. Mitte Dezember hatte er angekündigt, sich impfen lassen zu wollen.

    Bayern München
    Joshua Kimmich im Trikot von Bayern München. - dpa

    «Es war für mich einfach schwierig, mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen. Deshalb war ich auch so lange unentschlossen», hatte Kimmich vor gut drei Monaten zur Impfung gesagt. Er äusserte damals aber auch, dass er die heftige Debatte um seine Impfbedenken als «völlig überzogen und teils gar gefährlich» empfunden habe. «Da wurden einfach Grenzen überschritten.»

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    Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hatte anschliessend begrüsst, dass der Spieler sein Umdenken nach zuvor wochenlangem Schweigen publik gemacht hatte. «Ich finde es grundsätzlich gut, dass er gesprochen hat, dass er ein bisschen ausgeholt hat über seine Gefühle und Gedanken», sagte der Coach.

    Bei den anstehenden Länderspielen des deutschen Nationalteams ist Kimmich nicht dabei. Nach Auskunft des Deutschen Fussball-Bunds erwarten Kimmich und seine Lebensgefährtin in diesen Tagen ihr drittes gemeinsames Kind.

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