Schweizer Nati

    Beachsoccer: Schweizer Nati verpasst den WM-Final nur knapp

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Russland,

    Die Schweizer Nati verpasst an der Beachsoccer-WM die Sensation. Sie unterliegt dem russischen Team nach Penaltyschiessen und steht «nur» im kleinen Final.

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    Herrliches Führungstor der Schweiz. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Beachsoccer-Nati verpasst den Einzug in den WM-Final.
    • Die Mannschaft von Coach Angelo Schirinzi unterliegt Russland mit 5:6.
    • Im Spiel um Bronze trifft man entweder auf Japan oder den Senegal.

    Der Halbfinal in Moskau beginnt für die Schweizer Nati denkbar schlecht. Nach etwas mehr als 30 Sekunden geht die russische Delegation in Führung. Und in der 6. Minute erhöht der Gastgeber auf 2:0.

    Das Team von Trainer Angelo Schirinzi kann reagieren und kommt durch ein Freistoss-Tor von Noël Ott auf 1:2 heran. Dabei bleibt es bis zum Ende des 1. Drittels.

    Schweizer Nati Beachsoccer
    Tobias Steinemann (links) im Duell mit Boris Nikonorov. - keystone

    Den besseren Start in den Mittelabschnitt erwischen die Russen. Kotenev stellt die 2-Tore-Führung für sein Team wieder her. Doch dann dreht die Schweizer Nati auf.

    Innert kurzer Zeit gelingen Glenn Hodel zwei Treffer und er gleicht die Partie im Alleingang aus. Und nach einer herrlichen Kombination bringt Topskorer Dejan Stankovic die Schweizer erstmals in Führung. Es ist bereits der 10. Turniertreffer des 36-Jährigen.

    Hektische Schlussphase – später Ausgleich

    Im letzten Drittel überschlagen sich dann die Ereignisse. Zuerst sieht Michael Misev die Rote Karte und muss vorzeitig unter die Dusche. Somit muss die Schweiz für zwei Minuten in Unterzahl agieren.

    Dazu kommt es aber nicht. Weil sich ein Russe zum zweiten Mal Gelb einhandelt, muss er ebenfalls raus. Den fälligen Penalty verwandelt Hodel mit seinem dritten Tor des Spiels zum 5:3.

    Noël Ott Schweizer Nati
    Noël Ott (links) und Glenn Hodel jubeln im WM-Halbfinal gegen Russland. - keystone

    Die Gastgeber geben sich vor eigener Kulisse aber nicht geschlagen. Zwei Minuten vor Schluss erzielen sie den Anschlusstreffer und 19 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich. Weil in der dreiminütigen kein Tor fällt, muss die Partie im Penaltyschiessen entschieden werden.

    Dort behält Russland die Oberhand. Tobias Steinemann ist der einzige Schütze, der seinen Penalty nicht im Tor unterbringt.

    Auf wen die Schweizer Nati im kleinen Final trifft, wird sich noch heute zeigen. Im zweiten Halbfinal treffen Japan und der Senegal ab 18.30 Uhr aufeinander.

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