Alex Frei gewinnt auch zweites Spiel als Trainer mit U21-Nati knapp
Die Schweizer U21-Nationalmannschaft schlägt Estland in der EM-Qualifikation mit 2:1. Boteli und Tsawa sorgen für den Heimsieg.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer U21-Nati bezwingt Estland mit 2:1.
- Winsley Boteli trifft früh, Estland erzielt vor der Pause aber den Ausgleich.
- In der zweiten Halbzeit trifft Cheveyo Tsawa zum Sieg.
Die Schweizer U21-Nationalmannschaft erfüllt die Pflichtaufgabe im Heimspiel gegen Estland: In Thun gewinnt das Team von Alex Frei mit 2:1.
Boteli-Tor und zwei Lattentreffer
Die Schweiz startet stark in die Partie und hat direkt mehrere Chancen. Britschgi trifft die Latte. Dann aber fällt das 1:0 in der achten Minute: Boteli verlädt seinen Gegenspieler und schlenzt das Leder platziert ins lange Eck.

Auf der Gegenseite muss Huber gegen Sillmaa halten, um den Ausgleich zu verhindern. Ansonsten sind aber weiterhin die Schweizer spielbestimmend. Boteli hat weitere gute Möglichkeiten, vergibt per Kopf einmal knapp.
Nach einer schönen Kombination fällt das 2:0 dann fast – aber eben nur fast. Koloto köpfelt den Ball freistehend an die Latte. Trotz Schweizer Dauerdruck hält Estland die Partie offen.
Plötzlich schlägt Estland zu
Dann tatsächlich der Schock vor der Pause: Estland kann die Partie ausgleichen. Britschgi lässt sich von Smirnov abkochen. Orlov, der eine Lücke zwischen Nyokassi und Ogbus gefunden hat, wird angespielt und schiesst eiskalt in die entfernte Torecke ein.

In den Minuten nach der Pause fehlt dem Team von Alex Frei in den Offensivaktionen die Genauigkeit. Dann werden die Schweizer besser, sündigen aber im Abschluss. Bis zur 65. Minute: Tsawa löst den Knoten mit einem platzierten Weitschuss.
In der Folge erspielt sich die Schweiz weitere Chancen, lässt die Konsequenz vor dem Tor aber weiter vermissen. Athekame schiesst aus kurzer Distanz über den Kasten und Goalie Vainula hält auf der Linie gegen Boteli. Es bleibt beim 2:1.

Erst im September geht es mit den nächsten Quali-Spielen in der U21-EM-Qualifikation weiter. Nach einem Heimspiel gegen Luxemburg wartet auf das Team von Alex Frei am 29. September das Spiel beim direkten Konkurrenten Island.
Abgeschlossen wird die Qualifikation am 6. Oktober in Frankreich. Drei Punkte hinter den Franzosen liegt die Schweiz derzeit auf dem zweiten Platz der Quali-Gruppe – drei Punkte vor Island.












