Afrika Cup: Gabun-Regierung suspendiert komplettes Team
Gabun scheidet beim Afrika Cup bereits nach der Gruppenphase aus. Die Regierung zieht daraufhin Konsequenzen – und diese haben es in sich.

Das Wichtigste in Kürze
- Gabun scheitert beim Afrika Cup in der Gruppenphase.
- Die Regierung zeigt sich nach der «schändlichen Leistung» empört.
- Das Trainerteam wird aufgelöst, zudem gibt es Wirbel um Pierre-Emerick Aubameyang.
Drei Spiele, null Punkte: Gabun scheidet beim Afrika Cup sang- und klanglos aus. Das Team schliesst die Gruppe mit der Elfenbeinküste, Kamerun und Mosambik auf dem letzten Platz ab.
Das enttäuschende Abschneiden hat Folgen. Die Regierung in der Heimat zieht nach dem Aus drastische Konsequenzen.

Die gesamte Mannschaft sei vorläufig suspendiert worden, teilt Kommunikationsminister Simlicee-Désiré Mamboula mit.
Und mehr noch: Das Trainerteam sei aufgelöst worden. Zudem habe man entschieden, die Spieler Bruno Ecuélé Manga und Pierre-Emerick Aubameyang zu entlassen.
Die Regierung betitelt den Auftritt am Afrika Cup als «schändliche Leistung».
Aubameyang abgereist
Offenbar brodelt es beim Nationalteam Gabuns schon länger. Präsident Brice Clotaire Oligui Nguema habe schon länger gewarnt, dass die Leistung der Nationalmannschaft dem Nationalstolz des Landes schade.

Aubameyang, der Star des Teams, ist beim Afrika Cup bereits nach zwei Spielen abgereist. Offenbar soll er angeschlagen und frühzeitig zu seinem Klub Olympique Marseille zurückgekehrt sein.
















