Eishockey WM

    Eishockey WM Finale: Hier weinen Josi & Co. bittere Silbertränen

    Simon Binz
    Simon Binz

    Zürich,

    Nach der Final-Niederlage bei der Eishockey WM brechen die Schweizer in Tränen aus. Erneut ist der grosse Traum von der Goldmedaille geplatzt.

    Eishockey WM Finale
    Bittere Silbertränen: Mehrere Nati-Spieler können die Enttäuschung nach dem 0:1 nicht verbergen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Konsta Helenius trifft in der 71. Minute und schiesst Finnland zum fünften WM-Titel.
    • Die Nati verliert damit zum dritten Mal in Folge einen WM-Final – erneut torlos und in OT.
    • Kapitän Roman Josi und Co. weinen bittere Silbertränen vor heimischem Publikum.

    Der Final-Albtraum wiederholt sich!

    Es war das grosse Versprechen dieser Weltmeisterschaft: Neun Siege in Zürich, ein makelloses Turnier – und dann der Einzug in den Heim-Final. Doch was folgte, war Déjà-vu pur. Wie schon im Vorjahr gegen die USA stand es nach 60 Minuten 0:0. Und wie im Vorjahr entschied die Verlängerung – diesmal zugunsten Finnlands.

    Hätte die Schweiz die Goldmedaille verdient?

    Konsta Helenius behauptete die Scheibe im Schweizer Drittel, zog in den High Slot und traf zum 1:0. Mit dem Abpfiff sanken die Nati-Spieler zu Boden. Für die Schweiz war es die fünfte Finalniederlage überhaupt und die dritte in Folge.

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    Mit diesem Tor macht Konsta Helenius, Stürmer der Buffalo Sabres, die Finnen zum Weltmeister 2026. - SRF

    Josi weint – das ganze Land weint mit

    Nach dem Schlusspfiff brach die Stimmung in der Swiss Life Arena zusammen. Mehrere Spieler weinten offen auf dem Eis.

    Darunter etwa unser 35-jährige Captain Roman Josi, der sich wohl wegen seines Alters bewusst sein dürfte, dass er wohl nicht mehr zahlreiche Chancen auf WM-Gold vor sich hat. Oder Nino Niederreiter, der als einziger des aktuellen Teams zum fünften Mal um eine WM-Goldmedaille kämpfte und erneut verlor.

    Die Silbermedaillen um den Hals wirkten wie ein schwacher Trost.

    Unter Chefcoach Jan Cadieux – dem Nachfolger des wegen eines gefälschten Corona-Impfzertifikats entlassenen Patrick Fischer – hatte die Nati ein nahezu perfektes Turnier gespielt. Am Ende fehlte das eine Tor.

    Der WM-Titel bleibt für die Schweiz der grosse, unerfüllte Traum.

    Kommentare

    User #1102 (nicht angemeldet)

    Best Goalie!

    User #2863 (nicht angemeldet)

    48 Tore. Rekord. Bravo Schweiz!! Nächstes Mal klappts.

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