Eishockey WM Finale: Hier weinen Josi & Co. bittere Silbertränen
Nach der Final-Niederlage bei der Eishockey WM brechen die Schweizer in Tränen aus. Erneut ist der grosse Traum von der Goldmedaille geplatzt.

Das Wichtigste in Kürze
- Konsta Helenius trifft in der 71. Minute und schiesst Finnland zum fünften WM-Titel.
- Die Nati verliert damit zum dritten Mal in Folge einen WM-Final – erneut torlos und in OT.
- Kapitän Roman Josi und Co. weinen bittere Silbertränen vor heimischem Publikum.
Der Final-Albtraum wiederholt sich!
Es war das grosse Versprechen dieser Weltmeisterschaft: Neun Siege in Zürich, ein makelloses Turnier – und dann der Einzug in den Heim-Final. Doch was folgte, war Déjà-vu pur. Wie schon im Vorjahr gegen die USA stand es nach 60 Minuten 0:0. Und wie im Vorjahr entschied die Verlängerung – diesmal zugunsten Finnlands.
Konsta Helenius behauptete die Scheibe im Schweizer Drittel, zog in den High Slot und traf zum 1:0. Mit dem Abpfiff sanken die Nati-Spieler zu Boden. Für die Schweiz war es die fünfte Finalniederlage überhaupt und die dritte in Folge.
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Josi weint – das ganze Land weint mit
Nach dem Schlusspfiff brach die Stimmung in der Swiss Life Arena zusammen. Mehrere Spieler weinten offen auf dem Eis.
Darunter etwa unser 35-jährige Captain Roman Josi, der sich wohl wegen seines Alters bewusst sein dürfte, dass er wohl nicht mehr zahlreiche Chancen auf WM-Gold vor sich hat. Oder Nino Niederreiter, der als einziger des aktuellen Teams zum fünften Mal um eine WM-Goldmedaille kämpfte und erneut verlor.
Die Silbermedaillen um den Hals wirkten wie ein schwacher Trost.
Unter Chefcoach Jan Cadieux – dem Nachfolger des wegen eines gefälschten Corona-Impfzertifikats entlassenen Patrick Fischer – hatte die Nati ein nahezu perfektes Turnier gespielt. Am Ende fehlte das eine Tor.
Der WM-Titel bleibt für die Schweiz der grosse, unerfüllte Traum.


















