Eishockey WM: Nächster Schweiz-Gegner ist in Topform

Simon Binz
Simon Binz

Zürich,

Drei Siege, null Niederlagen: Österreich ist das Überraschungsteam der Eishockey WM – und fordert heute ausgerechnet die punktgleiche Schweiz.

Eishockey WM
Underdog Österreich befindet sich an der Eishockey WM in Topform. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Österreich hat alle drei WM-Spiele gewonnen und ist punktgleich mit der Schweiz.
  • Heute (16.20 Uhr) treffen die Teams in der ausverkauften Swiss Life Arena aufeinander.
  • Für Österreich ist es bereits das vierte Spiel in fünf Tagen.

Es läuft für die Schweizer Eisgenossen an dieser Eishockey WM zuhause. Genau so läuft es aber auch für den heutigen Gegner. Österreich hat alle drei bisherigen Spiele gewonnen und steht damit punktgleich mit der Schweiz da. Was als Aussenseiter begann, ist zum Überraschungsteam des Turniers geworden.

Nach dem 3:1 über Lettland am Dienstag strahlten die Österreicher in der Interviewzone entsprechend um die Wette. Gegenüber der «Kronen Zeitung» meinte etwa Stürmer Peter Schneider: «Wir sind überglücklich, das hätte uns so niemand zugetraut.» Teamchef Roger Bader, selbst Schweizer, geht das Turnier nüchtern an: «Mit einem weiteren Sieg wären wir fix im Viertelfinale.»

Wie geht das Duell Schweiz – Österreich heute aus?

Dass es überhaupt so weit kommt, hatte vor der WM kaum jemand erwartet. Schon gar nicht nach den zahlreichen Absagen im Vorfeld. Bader blieb stets positiv: «Diese Absagen ändern nichts an unseren Zielen.»

Inzwischen sind die ersten beiden Ziele bei der Eishockey WM – Klassenerhalt und drei Siege – erreicht. Nun fehlt nur noch ein Punkt aus den letzten vier Spielen zum Viertelfinale.

Eishockey WM: «Jeder kämpft, es gibt kein faules Ei im Team»

Der Zusammenhalt im Team beeindruckt Bader sichtlich: «Ich bekomme Gänsehaut an der Bande, wenn ich meinen Spielern zuschaue. Jeder kämpft, es gibt kein faules Ei im Team.»

Verteidiger Paul Stapelfeldt sprach von einem «absoluten Glücksgefühl», Stürmer Vinzenz Rohrer von einer «speziellen Truppe» mit aussergewöhnlichem Zusammenhalt.

Auf die Schweiz wartet heute (16.20 Uhr) in der ausverkauften Swiss Life Arena mit 10'000 Fans also kein dankbarer Gegner, sondern ein formstarkes Österreich. Für die Gäste ist es das vierte Spiel in fünf Tagen – eine Belastung, die Bader nicht kleinredet: «Wir werden das spüren, müssen uns nun rasch erholen. Doch es ist immer etwas möglich.»

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Kommentare

User #2994 (nicht angemeldet)

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Schmitz darf weiter arbeiten. Das kann man von Fischer nicht behaupten.

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