Eishockey-WM: Holen die Eisgenossen gegen Finnland Heim-Gold?
Klappt es endlich mit der langersehnten WM-Goldmedaille? Die Hockey-Nati braucht in Zürich noch einen Sieg: Im Final gegen Finnland. Nau.ch tickert live.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Hockey-Nati kämpft im Final gegen Finnland in Zürich um den WM-Titel.
- Nau.ch begleitet das Endspiel live im Ticker.
Schweiz gegen Finnland 0:0*
51. Minute: Nach einem gewonnen Bully kommt die Grosschance für Finnland: Määttä bringt die Scheibe ganz gefährlich auf den Kasten, Genoni hält mit einem starken Reflex. Der Druck ist spürbar.
49. Minute: Die grossen Offensivszenen bleiben weiterhin Mangelware. Wem gelingt hier der entscheidende Effort? Beide Teams scheinen auch nicht zu viel risikieren zu wollen. Nur: Früher oder später muss hier ein Tor die Entscheidung bringen.

46. Minute: Die Schweizer überstehen auch die vierte Unterzahlsituation in diesem Finalspiel. Gibt das das dem Team nun den entscheidenden Push?
45. Minute: Plötzlich hat Helenius etwas zu viel Platz. Sofort zieht er nach innen und zieht überzeugt ab – Genoni kann aber auch diesen Abschluss parieren.
44. Minute, Strafe gegen die Schweiz: Marti kommt in der Defensive unter Druck und spielt die Scheibe übers Plexiglas. Für diese Aktion muss der Verteidiger auf die Strafbank.

42. Minute: Guter Start der Schweizer. Sie beissen sich gleich wieder in der Offensive fest und suchen den Torerfolg. Annunen hat mit den Schüssen der Schweizer aber weiter keine echten Probleme.
41. Minute, Start des dritten Drittels: Das nominell letzte Drittel steht an. Wer in den nächsten 20 Spielminuten mehr Tore erzielt, ist neuer Hockey-Weltmeister. Bei einem unentschieden geht es in die Verlängerung, wo die Verlängerung bei drei gegen drei fallen würde...
40. Minute, Ende des zweiten Drittels: Zwei Drittel sind vorbei – im WM-Final steht es weiter 0:0. Finnland war im ersten Drittel stärker, die Schweiz wurde im zweiten Umgang immer dominanter. Auf Tore warten die Fans in Zürich aber weiter vergeblich.

39. Minute: Hischier und Meier erspielen sich im Zusammenspiel weitere Möglichkeiten, der Puck will aber einfach nicht ins Tor. Auch ein Abschluss-Hammer von Marti geht nicht aufs Tor, sondern wird neben den Pfosten abgelenkt.
38. Minute: Die Finnen waren in der Offensive jetzt schon lange nicht mehr präsent. Defensiv arbeiten sie aber weiter optimal zusammen – und machen den Schweizern damit das Leben schwer.
36. Minute, Grosschance für die Schweiz: Meier nimmt Tempo auf, geht hinter dem Tor der Finnen durch und versucht auf der Gegenseite ins nahe Eck zu schiessen. Das «Buebetrickli» scheitert am aufmerksamen Finnen-Goalie Annunen. Die Scheibe prallt aber ab und landet im Rückraum bei Suter. Der zieht aus dem Lauf ab, bevor der Goalie die Ecke zumacht, verfehlt das Tor aber knapp.
35. Minute: Gegen den Weltmeister von 2022 müssen sich die Schweizer nicht verstecken, das haben sie bereits in der Gruppenphase bewiesen. Und das ist mittlerweile auch im Finalspiel ersichtlich. Noch wirkt es aber, als wäre ein offensiver Geniestreich nötig, um hier in Führung zu gehen.

34. Minute: Josi kommt mit viel Schwung in die Offensive, bleibt aber in der engen Finnen-Defensive hängen. Bisher lassen die Skandinavier kaum etwas zu – die Schweizer Offensive beisst sich die Zähne aus.
32. Minute: Die Schweizer ziehen sich in Unterzahl nicht etwa zurück, sondern verteidigen mutig nach vorne. So halten sie die Finnen weitgehend vom Tor fern. Das Boxplay-Spiel der Schweizer ist statistisch das beste des Turniers – und es ist auch im heutigen Final bisher eine klare Stärke.
30. Minute, Strafe gegen die Schweiz: Damien Riat stellt sich in der Defensive nicht ganz so clever an. Für einen Crosscheck muss er zwei Minuten in die Kühlbox.
30. Minute: Der Auftritt im Mitteldrittel macht Mut. Nach schwierigen ersten 20 Minuten sind die Schweizer absolut im Spiel angekommen. Die Scheibe taucht zunehmend vor dem finnischen Tor auf – noch lässt sich Goalie Annunen aber nicht bezwingen.

28. Minute: Weiterhin gestaltet sich dieses Mitteldrittel offen. Josi und Marti verzeichnen vielversprechende Abschlüsse, aber auch die Finnen schalten immer wieder schnell in die Offensive um.
25. Minute: Zumindest konnte die Schweiz den Schwung von der Überzahlsituation mitnehmen. Die Nati ist nun mehr in der Offensive als noch im Startdrittel. Wem gelingt hier das erste Tor?
23. Minute: Andrighetto verzieht ein weiters Mal und auch Jäger hat noch einen Abschluss. Die Finnen sind mittlerweile aber wieder komplett – da hat die Schweiz eine grosse Gelegenheit nicht genutzt.

22. Minute: Der Start missglückt. Viel zuviele Abspielfehler verhindern, dass die Schweiz ihr Überzahlspiel bei 5 gegen 3 richtig aufbauen kann. Josi verzeichnet einen ersten Abschluss, der aber geblockt wird.
21. Minute, Beginn des zweiten Drittels: Es geht weiter in der Zürcher Swiss Life Arena. Mit fünf gegen drei geht die Schweiz aufs Eis – die grosse Chance auf den Führungstreffer!
20. Minute, Ende des ersten Drittels: Mit einem Abschluss von Niederreiter endet dieses erste Drittel. Nachdem die Eisgenossen hier lange unten durch mussten, gehen sie positiv in die Kabinen. Das Spiel steht weiter 0:0 und die Schweiz geht in doppelter Überzahl ins zweite Drittel.

20. Minute, Strafen gegen Finnland: Das Drittel endet aus Schweizer Sicht positiv. Gleich zwei finnische Spieler müssen kurz vor Ablauf der ersten 20 Minuten auf die Strafbank. Ein «Beinstellen» und «übertriebene Härte» ermöglichen der Schweiz plötzlich ein 5 gegen 3.
19. Minute: Weiterhin fliegen die Schüsse am Schweizer Kasten vorbei. Hier geht es mittlerweile nur noch darum dieses Drittel irgendwie ohne Gegentor zu überstehen. Die Finnen liegen in der Schussstatistik mittlerweile mit 15 zu 4 vorne.

18. Minute: Damien Riat blockt den nächsten finnischen Abschluss. Die Schweizer halten sich im Unterzahlspiel auch diesmal schadlos. Das goutieren die Fans in Zürich mit geradezu euphorischem Applaus. Können sie bald auch über Offensivszenen jubeln?
17. Minute: Die Finnen gehen in Überzahl weiter auf Attacke. Die Schweiz wehrt sich aber mit vollem Einsatz. Moser blockt einen Schuss mit der Innenseite des Beins. Mit schmerzverzehrtem Geischt geht er raus – dieser Block war die Schmerzen aber wert.

16. Minute, Strafe gegen die Schweiz: Weiter können sich die Schweizer nicht aus dem Druck befreien. Dean Kukan wird für ein zu langes Halten als nächster auf die Strafbank geschickt.
14. Minute, Tor für Finnland zählt nicht: Gleich nach Ablauf der Strafe liegt der Puck zum ersten Mal im Tor der Schweizer. Die Schiedsrichter untersuchen aber nochmal die Videobilder und finden heraus: Der Stock des torerzielenden Finnen war zu hoch. Damit zählt dieses Tor nicht!
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14. Minute, Lattenschuss Finnland: Wie die Adler kreisen die Finnen um das Tor der Schweizer. Den Moment um zuzuschlagen finden sie zwar, die Beute bleibt aber aus: Ein Abschluss landet an der Latte. Die Schweizer sind nun schon lange auf dem Eis, ohne sich auswechseln lassen zu können.
12. Minute, Strafe gegen die Schweiz: Thürkauf hält seinen Gegenspieler zu lange zurück und wird dafür bestraft. Jetzt kommt auch Finnland zur ersten Powerplay-Gelegenheit.

11. Minute: Die Schweizer bewahren die Ruhe, im Powerplay vielleicht teilweise etwas zu sehr. Das Heimteam bleibt eher etwas zögerlich und kommt erst am Schluss zu Möglichkeiten. Jäger kann nicht reussieren.
9. Minute, Strafe gegen Finnland: Erstmals kommt die Schweiz zu einer Überzahlsituation. Räty wird für eine «Behinderung» gegen Meier in die Kühlbox geschickt.
7. Minute: Genoni legt sich auf den Bauch und unterbindet einen finnischen Angriff mit seinem Stock. Der Schweizer Goalie ist sehr aktiv – was ganz insgesamt aber kein allzu gutes Zeichen ist. Im Gruppenspiel gegen die Finnen lag die Hockey-Nati zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0 vorne – heute ist man aus Schweizer Sicht mit dem 0:0 gut bedient.
6. Minute: Wieder muss Genoni eingreifen. Die Finnen spielen sich schnell vors Tor wo, Määttä die Scheibe aufs Tor lenkt – der Schweizer Goalie ist aber weiter nicht zu überwinden.

4. Minute: Jetzt finden auch die Schweizer den Weg in die Offensive und setzen sich zum ersten Mal vorne fest. So richtig gute Torchancen bleiben aber noch aus.
2. Minute: Die Finnen sind zu Beginn etwas besser im Spiel. Schon zweimal muss Genoni eingreifen, macht das aber soverän.
1. Minute: Das Warten hat ein Ende: Nach 16 WM-Tagen und neun Nati-Siegen in neun Spielen läuft jetzt der Final der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz. Mit einem zehnten Sieg würde das Schweizer Team in Zürich erstmals zum Weltmeister!
Vor dem Spiel
Genoni steht im Tor, Meier kehrt im Sturm zurück
Nach seiner Sperre im Halbfinal kehrt Timo Meier wieder in die Mannschaft der Eisgenossen zurück. Er bildet gemeinsam mit Devils-Teamkollege Nico Hischier und Fribourgs-Meisterstürmer Atillo Biasca die erste Offensivlinie.

Der nach Verletzung wieder genesene NHL-Stürmer Pius Suter spielt heute an der Seite von Nino Niederreiter und Chritoph Bertschy. Nicolas Baechler, Lukas Frick und Sandro Aeschlimann sind überzählig. Im Tor beginnt wie erwartet Leonardo Genoni.
Fanzone inzwischen wieder offen
Gute Nachrichten für die Schweizer-Fans: Die Fanzone ist wieder geöffnet. Wie ein Nau.ch-Video zeigt, strömen die Fans nach der Öffnung der Absperrung wieder in die Richtung der Fanzone.
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Das Public-Viewing-Zelt bleibt jedoch weiter geschlossen. Die Kapazität im Zelt ist erreicht.
Fanzone in Zürich ist rappelvoll
Bereits Stunden vor dem Final-Knüller zwischen Finnland und der Schweiz strömen Nati-Fans in die Fanzone. Hunderte Fans, die sich kein Ticket fürs WM-Final ergattern konnten, wollen zum Public-Viewing.
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Doch inzwischen ist die Fanzone rappelvoll und der Einlass wurde geschlossen. Durch die Lautsprecher wird informiert: «Es können keine Personen mehr reingelassen werden. Bitte begibt euch nicht zu der offiziellen Fanzone.»
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Es werde informiert, sobald wieder Kapazität frei sei. Wie Nau.ch-Aufnahmen zeigen, warten trotzdem Hunderte Fans vor dem Eingang auf das Areal.
Klappt es mit dem ersehnten WM-Titel?
Die Schweizer Hockey-Nati greift nach zwei Final-Niederlagen zum dritten Mal in Folge nach dem WM-Titel. 2024 unterlag man gegen Tschechien, im Vorjahr waren die USA zu stark.

Dieses Jahr ist die Hockey-Nati aber in der Favoritenrolle: Bislang spielt die Mannschaft von Jan Cadieux ein überragendes Turnier. Einzig Schweden im Viertelfinal und Final-Gegner Finnland im letzten Gruppenspiel erwiesen sich als wirkliche Hürden.
Aber auch diese Hürden hat die Schweiz an der Heim-WM bravourös gemeistert. Gegen die Finnen holte man im Duell um den Gruppensieg einen verdienten 4:2-Sieg. Dieses Resultat würde die Schweiz auch heute mit Handkuss nehmen ...








