Reiten: Olympia-Teilnehmer misshandelt Pony seiner Tochter

Philip Schären
Philip Schären

Lausanne,

Leandro Aparecido da Silva wird vom Weltreiterverband für die nächsten drei Jahre gesperrt. Der Brasilianer verteidigt sich, er habe nichts Schlimmes getan.

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Ein Pony auf einem Bauernhof. (Symbolbild) - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Leandro Aparecido da Silva darf bis 2024 nicht an Reit-Turnieren teilnehmen.
  • Der Brasilianer wird vom Weltreiterverband FEI gesperrt.
  • Er habe ein Pony seiner Tochter misshandelt, so der Vorwurf.

Die olympischen Spiele werden in diesem Jahr ohne Dressurreiter Leandro Aparecido da Silva stattfinden. Der Brasilianer wird vom Weltreiterverband FEI für die nächsten drei Jahre gesperrt und muss 500 Franken Busse zahlen. Das teilt der Verband auf seiner Webseite mit.

Grund dafür ist ein Video, in dem da Silva ein Pony seiner Tochter misshandelt. Das Video ging im Sommer 2020 viral, der auf dem Pony sitzende Mann konnte allerdings anfangs nicht identifiziert werden. Nach einiger Zeit gab da Silva zu, der gesuchte Mann zu sein.

Da Silva ist der Überzeugung, das Pony nicht misshandelt zu haben: Es habe kurz vor der Aufnahme seine jüngste Tochter gebissen, verteidigt er sich. Das Tier habe nach seinem Eingriff wieder «ohne zu zögern» gehorcht.

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