Davis Cup: Kym und Riedi legen gegen Tunesien vor
Jérôme Kym und Leandro Riedi bringen die Schweiz im Davis Cup gegen Tunesien auf Kurs: Nach zwei souveränen Siegen führt die Schweiz 2:0 – ein Punkt fehlt noch.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz führt gegen Tunesien nach zwei von fünf Spielen mit 2:0.
- Jérôme Kym (22) setzt sich gegen Weltnummer 142 Moez Echargui mit 7:6 und 6:4 durch.
- Anschliessend gibt Leandro Riedi beim Sieg gegen Alaa Trifi nur ein Game ab.
Die Mission Aufstieg im Davis Cup startet aus Schweizer Sicht souverän. Gegen Tunesien liegt das Team von Captain Severin Lüthi nach dem Freitag mit 2:0 vorne. Das bedeutet: Ein Sieg in drei Spielen am Samstag reicht, um die Begegnung für sich zu entscheiden.
Kym schlägt Tunesiens Teamleader souverän
Jérôme Kym dominiert die Ballwechsel gegen den eigentlich besser klassierten Moez Echargui (ATP 142) von Anfang an. Irgendwie entgeht der Tunesier einem Break aber jeweils. So entscheidet sich der erste Satz im Tiebreak, wo Kym die Überhand behält.
Im zweiten Satz dreht das Spielgeschehen: Plötzlich ist mehrfach unter Druck, hält seinen Aufschlag aber jeweils. Bei 4:4 unterläuft Echargui dann ein schwaches Aufschlagspiel – und Kym schlägt zu.

Abgezockt serviert er sich anschliessend zum Sieg: Mit 7:6 und 6:4 holt der 22-jährige Aargauer den ersten Punkt für die Schweiz.
Riedi gewinnt überlegen
Gleich anschliessend vergoldet Leandro Riedi den gelungenen Auftakt von Kym. Der Zürcher lässt Alaa Trifi (ATP 1171) keine Chance und gewinnt 6:1, 6:0.

Schon bei erster Gelegenheit gelingt Riedi das Break. Auch danach bleibt der 24-Jährige am Drücker – er ist der deutlich aggressivere Spieler. Mit 6:1 gewinnt er den ersten Durchgang.
Gleich im ersten Game des zweiten Satzes erspielt er sich weitere Breakbälle: Den Fünften nutzt er zum 1:0. Wenige Minuten später gelingt ihm der nächste Servicedurchbruch zum 3:0. Am Ende entscheidet er die Partie im Eildurchgang für sich.
Schweiz will Wiederaufstieg
Weiter geht es in der Partie gegen Tunesien im Davis Cup am Samstag. Jakub Paul und Dominic Stricker haben im Doppel die Chance, die Begegnung bereits zu entscheiden. Ansonsten reicht ein weiterer Einzelsieg von Riedi oder Kym.

Bei einem Sieg bekommt die Schweiz im September die Chance, in die höchste Liga aufzusteigen. Dann könnte sich das Team von Severin Lüthi im Davis Cup ab 2027 wieder mit den weltbesten Nationen messen.








