IOC verlangt Geschlechter-Test von Sportlerinnen
Das IOC beugt sich dem Druck aus den USA. Sportlerinnen müssen sich künftig Geschlechter-Tests unterziehen.

Das Wichtigste in Kürze
- Das IOC fordert künftig Geschlechter-Tests von Athletinnen bei internationalen Events.
- Damit beugt sich das Olympische Komitee vor Olympia 2028 dem Druck aus den USA.
- Donald Trump untersagte Trans-Athletinnen die Teilnahme per Dekret.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat eine neue Richtlinie erlassen: Sportlerinnen sollen sich künftig einem Geschlechter-Test unterziehen müssen.
Nur biologisch weibliche Sportlerinnen sollen zu Frauen-Wettkämpfen zugelassen sein, Trans-Personen hingegen nicht. Die neue Beschränkung gilt sowohl für Einzel- als auch für Team-Sportarten.

Gemäss IOC wird es für jede Sportlerin ein einmaliges SRY-Gen-Screening geben. Nur Athletinnen, die diese biologischen Kriterien erfüllen, sollen in Frauen-Kategorien antreten dürfen.
IOC beugt sich Trump-Druck
Mit dieser Entscheidung beugt sich das IOC dem Druck aus den USA, wo 2028 die nächsten Olympischen Spiele stattfinden. US-Präsident Donald Trump hatte in einer Exekutiv-Order im Vorjahr in den USA ähnliche Richtlinien festgelegt.

Bei den Sommerspielen in Paris 2024 war das Thema Geschlecht im Frauen-Sport massiv in den Vordergrund getreten. Grund waren die Berichte, wonach Box-Olympiasiegerin Imane Khelif biologisch männlich sei. Belegt sind diese bisher nicht.
















