Das Internationale Olympische Komitee fordert, keine weiteren Sportevents in Russland und Belarus durchzuführen. Sie sollen verlegt oder abgesagt werden.
Russland
Während Olympischer Spiele und Paralympics sollte der olympische Frieden gelten. Foto: Peter Kneffel/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Das IOC fordert internationale Sportverbände, Sportveranstaltungen in Russland abzusagen.
  • Die Sicherheit und der Schutz der Athleten hätten «absolute Priorität».
  • Zudem sollen auch die russische oder belarussische Flagge nicht gehisst werden.

Alle internationalen Sportverbände wurden dazu aufgefordert, «ihre gegenwärtig in Russland oder Belarus geplanten Sportveranstaltungen zu verlegen oder abzusagen». Dies auf Anweisung des Internationalen Olympischen Komitees.

Mit diesen Massnahmen «der Bruch des olympischen Friedens durch die russische und belarussische Regierung in Betracht gezogen» werden. Das teilte das IOC weiter mit. Die Sicherheit und der Schutz der Athleten hätten «absolute Priorität».

Es sollen weder die russische oder belarussische Flagge gehisst, noch die russische oder belarussische Nationalhymne gespielt werden. Dies gelte bei internationalen Sportereignissen, die nicht bereits Teil der Doping-Sanktionen der Welt-Antidoping-Agentur WADA gegen Russland sind.

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