DOSB-Chef zu Corona-Auflagen in China: «Absolut notwendig»

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Deutschland,

DOSB-Präsident Thomas Weikert hat Verständnis für die strengen Corona-Vorschriften durch Gastgeber China bei den Olympischen Winterspielen in Peking.

Thomas Weikert ist der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Foto: Michael Reichel/PA/DOSB/dpa
Thomas Weikert ist der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Foto: Michael Reichel/PA/DOSB/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Weikert versicherte, dass sich die kritisierten Zustände in den chinesischen Unterkünften - vor allem in den Quarantäne-Hotels - verbessert hätten.

«Diese strengen Massnahmen sind ja gut, damit jeder gesund bleibt. Das halte ich für absolut notwendig», sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der «Augsburger Allgemeinen». «Wir wissen jetzt, weil es bei der Anreise einen positiven Fall im Betreuerstab gab, dass die Tests vernünftig ablaufen.» Zuletzt hatten Sportler und Trainer Bedenken wegen der Vorgaben in China geäussert.

Weikert versicherte, dass sich die kritisierten Zustände in den chinesischen Unterkünften - vor allem in den Quarantäne-Hotels - verbessert hätten. «Wir wissen auch, dass das Quarantäne-Hotel nun gut ist», sagte er. «Wir hatten die Zustände bei den Testwettkämpfen angesprochen und hatten dann eine Videokonferenz mit dem chinesischen Sportminister, in der er sinngemäss und erstaunlicherweise gesagt hat, dass das nicht gut gewesen sei und nicht mehr vorkommen werde.» Die Winterspiele in Peking beginnen am kommenden Freitag und enden am 20. Februar.

Der 60-Jährige betonte nochmals, dass sich «unsere Sportlerinnen und Sportler» politisch äussern könnten trotz der in China stark eingeschränkten Meinungsfreiheit. «Sie können es aber auch lassen und sich auf den Sport konzentrieren», meinte Weikert. «Beides werden wir respektieren. So oder so - wir werden uns vor die Athleten stellen und sie schützen.»

Weikert war im Dezember zum Nachfolger von Alfons Hörmann an die DOSB-Spitze gewählt worden. Der 61-jährige Hörmann hatte nach Vorwürfen gegen ihn wegen seines Führungsstils auf eine Kandidatur verzichtet. Er hatte sich allerdings stets als Opfer einer Kampagne gesehen. Weikert hat diese Darstellung immer wieder zurückgewiesen. «Ich konnte das seinerzeit nicht nachvollziehen und kann es auch heute nicht. Ich befürchte für Herrn Hörmann: Es werden keine Belege dafür da sein, weil es nichts zu belegen gibt.»

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