DOSB-Chef Hörmann: «Wir wollen der NADA kein Geld wegnehmen»

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Deutschland,

Alfons Hörmann hat als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes bekräftigt, dass ein Rückzug des DOSB aus dem Aufsichtsrat der Nationalen Anti-Doping-Agentur keine negativen Folgen für die Finanzierung habe.

Hält auch Berlin für einen möglichen Kandidaten für Olympia 2032: DOSB-Boss Alfons Hörmann. Foto: DOSB/Jörg Carstensen/Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)/dpa
Hält auch Berlin für einen möglichen Kandidaten für Olympia 2032: DOSB-Boss Alfons Hörmann. Foto: DOSB/Jörg Carstensen/Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Hörmann hatte den Rückzug des DOSB angeregt und mit einer grösseren Unabhängigkeit der NADA begründet.

«Wir wollen nicht mehr Geld, und wir wollen der NADA auch kein Geld wegnehmen», sagte Hörmann am Mittwoch im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Sportausschuss zum Anti-Doping-Gesetz. Es gehe nur um die Verteilung der Gelder aus den richtigen Töpfen.

Hörmann hatte den Rückzug des DOSB angeregt und mit einer grösseren Unabhängigkeit der NADA begründet. In Sachen Unabhängigkeit hielt die NADA-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann entgegen, dass es immer noch Verbände gebe, die ihr Ergebnismanagement bei den Dopingkontrollen noch nicht an die Kontrollbehörde abgetreten haben.

Bei einem Gesamtbudget von knapp zehn Millionen Euro erhielt die NADA zuletzt 400.000 Euro vom DOSB und von dessen Verbänden. Der Hauptteil der Einnahmen der Dopingfahnder stammt ohnehin vom Bund. Im NADA-Aufsichtsrat sitzen die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker und Ingo Weiss (Präsident Deutscher Basketball Bund) als Vertreter der Ständigen Konferenz der Spitzenverbände.

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