Schweizer Nati: Begraben Sie das Zakaria-Experiment, Trainer Yakin?
Murat Yakin will das Experiment mit Denis Zakaria in der Schweizer Nati nicht beenden. Er lobt Monteiro und Manzambi und spricht von vielen neuen Erkenntnissen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Murat Yakin will für Denis Zakaria eine Position finden, auf der er dem Team helfen kann.
- Er schwärmt von Jashari, Monteiro und Manzambi.
- Deutschland habe es der Nati nicht erlaubt, ihr Spiel aufzuziehen.
Wo soll Denis Zakaria spielen? Bei Monaco kommt der gelernte Mittelfeldspieler oft in der Innenverteidigung zum Einsatz, teils auch bei der Nati. Bei der 3:4-Niederlage gegen Deutschland liess Murat Yakin ihn als rechten Verteidiger spielen – mit mässigem Erfolg.
Nau.ch fragt an der Medienkonferenz deshalb nach: Ist das Zakaria-Experiment jetzt beendet?

«Ich begrabe überhaupt nichts», antwortet der Trainer. Es gebe viele Mittelfeldspieler mit ähnlichem Profil, die auf Topniveau in der Verteidigung spielten. Denis sei gut in Form bei Monaco und könne mit seiner Schnelligkeit Überzahlsituationen schaffen. Im Zentrum sei die Nati gut besetzt, die Spieler seien eingespielt.
Yakin sagt deshalb: «Nach einem Spiel begraben wir absolut nichts. Wir werden weiterhin versuchen, es fortzusetzen und Zakaria so zu positionieren, dass er der Mannschaft helfen kann.»
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Er wird auch auf Jashari angesprochen: «Ardon hat sich im letzten Sommer schwer verletzt», so Yakin. Deshalb sei es wichtig gewesen, ihm wieder einmal 45 Minuten zu geben. Im Zentrum sei er eine gute Option – ob als Ersatz oder Ergänzung zu Xhaka, das lässt der Trainer offen.
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Mit Joël Monteiro und Johan Manzambi wechselte er auch im Sturm zwei mögliche Alternativen ein und schwärmt: Monteiro sei eine gute Option für Breel. Manzambi könne immer für Gefahr sorgen, es fehle ihm aber noch der Rhythmus. Es sei wichtig, den beiden die 20 bis 30 Minuten zu geben, um neue Erkenntnisse zu erlangen.
Für die Schweizer Nati ist es der erste Dämpfer nach zehn Partien ohne Niederlage. «Manchmal braucht es solche Spiele», sagt Murat Yakin. Seit fast zwei Jahren habe man nicht mehr gegen eine Mannschaft wie Deutschland gespielt.
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Der Gegner habe ein starkes Pressing gespielt und das Zentrum zugemacht. Daher habe die Schweiz wenig Möglichkeiten gehabt, ihr Spiel aufzuziehen. Zudem habe die Präzision gefehlt. «Es war nicht das Spiel, das wir gewohnt sind.»
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Doch daraus könne man auch lernen. Es gebe Hinweise für den Staff und die Spieler, dass nicht alles spielerisch funkioniere. «Manchmal müssen wir härter und aggressiver gegen den Ball spielen – so wie Deutschland es uns gezeigt hat.»
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Der Trainer lobt dafür die Effizienz der Schweizer Nati vor dem Tor, daran habe man gearbeitet. Mit den vielen Wechseln seien dann aber der Rhythmus und die Automatismen verloren gegangen. Murat Yakin betont: «Wir haben viele Erkenntnisse gewonnen.»












