Coronavirus

    Corona-Infektion: Alba sorgt sich um Trainer Aito

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Der nächste Corona-Fall stellt Alba Berlin vor Herausforderungen. Ausgerechnet den betagten Trainer Aito Garcia Reneses hat es erwischt. Ein Spiel des Meisters musste bereits verschoben werden.

    Wurde positiv auf das Coronavirus getestet: Alba-Coach Aito Garcia Reneses. Foto: Andreas Gora/dpa
    Wurde positiv auf das Coronavirus getestet: Alba-Coach Aito Garcia Reneses. Foto: Andreas Gora/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Corona-Infektion von Trainer Aito Garcia Reneses hat den deutschen Basketballmeister Alba Berlin geschockt.

    Nach dem positiven Befund des 74 Jahre alten Spaniers musste nicht nur kurzfristig das Bundesliga-Auswärtsspiel beim Syntainics MBC in Weissenfels abgesagt werden, auch die Sorge um den Coach ist gross. In seinem hohen Alter gehört Aito zur Risikogruppe. Am Samstag hatte Alba mitgeteilt, dass er derzeit symptomfrei ist, sich zu Hause isoliert und «unter enger medizinischer Beobachtung» steht.

    Welche weiteren Folgen der nächste Corona-Fall für Alba hat, ist noch nicht abzusehen. Das positive Ergebnis resultierte aus einem routinemässigen Test vom Heiligabend. Alle anderen Teammitglieder wurden zwar negativ getestet, begaben sich aber dennoch umgehend für die kommenden Tage in Selbstisolation. Dabei handelte es sich laut der Berliner um eine Vorsichtsmassnahme. Eigentlich stehen am Dienstag in der Euroleague gegen Kaunas und zwei Tage später im BBL-Pokal gegen Braunschweig schon die nächsten Spiele auf dem Programm.

    Weitere Tests in der Mannschaft sollen eine Weitergabe der Infektion ausschliessen. Anschliessend werde die Situation gemeinsam mit medizinischen Experten noch einmal neu bewertet, hiess es vom Double-Gewinner. Den Gesundheitsbehörden wurden alle nötigen Informationen zur Verfügung gestellt - wie bereits vor zwei Monaten. Damals hatte es insgesamt sieben Corona-Fälle bei Alba gegeben und die Mannschaft musste knapp zwei Wochen in Quarantäne.

    Sich vollständig zu schützen, fällt angesichts hoher Infektionszahlen und trotz aufwendiger Hygienekonzepte schwer. Als Teilnehmer der europäischen Königsklasse Euroleague reisen die Berliner wöchentlich auf dem gesamten Kontinent umher. «Wir Spieler sind alle in einer guten körperlichen Verfassung. Aber unsere Trainer - gerade Chefcoach Aito - sind alle etwas älter. Wir müssen aufpassen, aber nicht nur auf den Reisen, denn anstecken kann man sich überall», hatte Nationalspieler Johannes Thiemann kurz vor Weihnachten in einem Interview der «Märkischen Allgemeinen Zeitung» noch gesagt.

    Trotz aller Vorsicht erwischte es nun gerade den Ältesten im Tross des Traditionsclubs. Klar ist schon jetzt, dass die Verlegung der Begegnung in Weissenfels, die ursprünglich am Samstagabend angesetzt war, neuerliche Terminprobleme nach sich ziehen wird. Nach den ersten Corona-Fällen bei den Hauptstädtern hatte es bereits eine Reihe von Spielverlegungen gegeben. Alba befindet sich deswegen am Maximum und spielte zuletzt regelmässig dreimal pro Woche. Selbst an Silvester wurde deswegen das Pokal-Nachholspiel gegen Braunschweig angesetzt.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Trump
    36 Interaktionen
    Nach Wahlen
    Koffer
    259 Interaktionen
    Ticketpflicht nötig?

    MEHR IN SPORT

    a
    23 Interaktionen
    3:3 in Thun
    Mauro Lustrinelli
    10 Interaktionen
    War's das?
    FC Thun
    1 Interaktionen
    3:3-Spektakel

    MEHR CORONAVIRUS

    Rechnung
    82 Interaktionen
    Betrug vermutet
    corona
    16 Interaktionen
    Streit um Corona
    Long Covid Mann
    34 Interaktionen
    Studie
    5 Interaktionen
    Für Krypto-Geschäfte

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Berlin
    Kader Loth
    10 Interaktionen
    Bittere Vorwürfe
    Berlin
    57 Interaktionen
    Berlin
    Bayern München
    1 Interaktionen
    Nach Zusammenbruch