Kader Loths Mann wollte Baby mit anderer Frau
Rund ein Jahr nach der Trennung erhebt Kader Loth schwere Vorwürfe gegen Ex Isi. Gelitten hat ihre Beziehung besonders unter dem unerfüllten Kinderwunsch …

Das Wichtigste in Kürze
- Rund ein Jahr nach der Trennung sprechen Kader Loth und Ex Ismet wieder gemeinsam über private Themen.
- Nach ihrer Gebärmutter-Entfernung blieb der Kinderwunsch des Paares unerfüllt.
- Bitter: Ismet plante offenbar, eine andere Frau für die Familienplanung beizuziehen.
Es sind Worte voller Schmerz, unerfüllter Erwartungen und bitterer Vorwürfe.
18 Jahre lang waren Kader Loth (53) und Ismet Atli (56) ein Paar, seit 2017 sogar verheiratet. Doch was einst nach grosser Liebe, Zusammenhalt und einer gemeinsamen Zukunft aussah, endete in tiefen Verletzungen.
Rund ein Jahr nach der Trennung kommen nun Vorwürfe ans Licht, die zeigen, wie sehr die Beziehung unter emotionalen Enttäuschungen und einem besonders schmerzhaften Thema gelitten hat: dem unerfüllten Kinderwunsch.
In der Show «Eating With My Ex VIP» treffen die beiden erstmals wieder aufeinander, um über die schwierigen Kapitel ihrer Vergangenheit zu sprechen. Auch im «Bild»-Interview wird deutlich, wie viel zwischen ihnen noch immer unausgesprochen ist.
«Wir haben ein Jahr nicht mehr über private Themen gesprochen, über die Dinge, die mich verletzt haben», erzählt Kader. Dabei lässt sich der Kontakt kaum vermeiden: Ismet ist Geschäftsführer ihres Berliner Beauty-Salons, weshalb sich beide zwangsläufig täglich begegnen.
Depression nach Gebärmutter-Entfernung
Besonders der unerfüllte Wunsch nach einem gemeinsamen Kind scheint die Ehe zunehmend belastet zu haben. 2018 wurde bei Kader Loth, damals 45 Jahre alt, eine schwere Form der Endometriose diagnostiziert.
Wenige Wochen später musste ihr sogar die Gebärmutter entfernt werden. Ein körperlicher und seelischer Einschnitt, dessen Folgen sie bis heute begleiten. «Nach der Operation fühlte ich mich nicht mehr wie eine Frau», erinnert sie sich traurig.
Die Erkrankung stürzte Kader in eine Depression. Hinzu kamen ein starker Hormonabfall und Beschwerden durch die vorzeitigen Wechseljahre, wodurch auch ihr sexuelles Verlangen immer weiter nachliess. Statt seiner Frau in dieser schwierigen Zeit emotional beizustehen, habe Ismet ihr jedoch Vorwürfe gemacht.
Ismet wollte Baby mit anderer Frau
«Er wollte unbedingt Papa werden und hat immer gesagt: ‹Hättest du doch keine Endometriose …›», erzählt sie.
Besonders schmerzhaft war für Kader offenbar ein Vorschlag ihres damaligen Mannes, eine weitere Person in die Familienplanung einzubeziehen. «Er wollte sogar eine dritte Person ins Spiel bringen.»

Ismet schildert seine damaligen Überlegungen gegenüber «Bild» allerdings ganz anders: «Ich bekomme Angebote von Frauen, die sagen: ‹Du bist ein feiner Typ, von dir möchte ich ein Kind bekommen.› Dann hätte ich ihr ein Baby gemacht. Davon hätte doch jeder etwas gehabt!»
Ein Gedanke, der für Kader enorm verletzend gewesen sein muss ...
«Hatten 5 Mal Sex in 5 Jahren»
Schliesslich war es ihr eigener Körper, der ihr den Traum von einem gemeinsamen Kind genommen hatte. Dass sie sich mit diesem Vorschlag zusätzlich unter Druck gesetzt fühlte, scheint bis heute nachzuwirken. «So etwas musste ich mir in der Beziehung immer wieder anhören», sagt sie.
Dabei versuchte Kader nach eigenen Angaben durchaus, auch die Bedürfnisse ihres Mannes zu verstehen. Ismet habe sich nach mehr körperlicher Nähe und Sex gesehnt. Doch die gesundheitlichen Folgen ihrer Erkrankung machten ihr das zunehmend schwer.
«Er versteht nicht, dass das alles mit der Krankheit zusammenhängt. Wir hatten 5 Mal Sex in 5 Jahren. Aber ich kann nichts dafür. Ich nehme jetzt männliche Hormone ein, damit ich Lust empfinde», erklärt sie.
«Brauche einen Mann, der nicht so viel Müll redet»
Dass die Ehe unter diesen Umständen immer mehr an Vertrauen und emotionaler Nähe verlor, überrascht kaum. Auch heute scheinen die Fronten zwischen den beiden verhärtet.
Obwohl sich Kader zu ihrem Ex-Mann offenbar zumindest optisch noch hingezogen fühlt, hat sich ihre emotionale Einstellung zu ihm verändert. «Ich finde ihn immer noch attraktiv, aber wenn Ismet den Mund aufmacht, dann ist es vorbei. Ich brauche einen Mann, der reifer und sesshafter ist. Der nicht so viel Müll redet.»

Auch Ismet scheint zu spüren, dass beide in einer schwierigen Situation feststecken. Der «Bild» beschreibt er ihre Verbindung mit deutlichen Worten: «Wir beide können keinen Schritt nach vorn gehen. Wir sind menschlich und emotional voneinander abhängig.»
Ganz abgeschlossen scheint die gemeinsame Vergangenheit also auf keiner Seite zu sein.
Auch Kader räumt ein, dass die Verbindung zu ihrem Ex-Mann noch immer besteht. Gleichzeitig scheint sie inzwischen bereit zu sein, ein neues Kapitel aufzuschlagen: «Wir kommen irgendwie nicht voneinander weg. Trotzdem war ich gefühlsmässig noch nie so weit wie jetzt, dass ich bereit für einen neuen Mann bin.»












