Seeländer Grüne erheben Einsprache gegen Naturschutzgebietsrevision

Die Grünen Seeland-Biel haben Einsprache gegen die Revision der Naturschutzgebiete in Hagneck und Lüscherz eingereicht. Der Schutz von Fauna und Flora im Frühsommer sei ungenügend, teilten sie am Dienstag mit.

Die Grünen Seeland-Biel haben gegen die kantonale Revision der Naturschutzgebiete in Hagneck und Lüscherz Einsprache eingereicht. (Archivbild)
Die Grünen Seeland-Biel haben gegen die kantonale Revision der Naturschutzgebiete in Hagneck und Lüscherz Einsprache eingereicht. (Archivbild) - KEYSTONE/MARCEL BIERI

Die kantonale Revision der alten Naturschutzbeschlüsse beinhalte «erhebliche Konzessionen zu Gunsten von Sport und Freizeit», schrieb die Partei in einer Mitteilung. Die vorgeschlagenen Zutritte ins Kerngebiet der Flachmoore während vier Sommermonaten sei zu lang und gefährde Brutvögel.

Der Schutzbeschluss verletzte mit seinen Ausnahmebestimmungen die Vorschriften der nationalen Biotopinventare und die naturschutzrechtlichen Vorgaben auf kantonaler, nationaler und internationaler Ebene.

Die Grünen fordern eine Reduktion dieser Ausnahmebestimmungen um einen Monat. Bade- und Betretensmöglichkeiten in der sogenannten Zone B1 sollen auf drei Monate vom 15. Juni bis zum 15. September beschränkt werden.

Der Kanton Bern hat alte Naturschutzbeschlüsse am Bielersee revidiert. Das Schutzgebiet in Hagneck weitet er aus, jenes in Lüscherz reduziert er.

Im November 2024 war eine Petition mit fast 6700 Unterschriften gegen das Vorhaben eingereicht worden. Vertreterinnen und Vertreter der «IG Südufer» kritisierten, dass der Zugang zum Bielersee für die Bevölkerung zu stark eingeschränkt werde.

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Kommentare

User #5342 (nicht angemeldet)

Die Grünen wollen tausende Windkraftanlagen in die Natur betonieren, aber machen hier Einspruch. Ich glaube denen nicht mehr viel.

User #7193 (nicht angemeldet)

Jahrzente lang, konnten Mensch und Tier nebeneinander leben, jetzt nicht mehr? Dann fangt mal bei der Wurzel des Übels an! Immer mehr Menschen in der Schweiz, alle wollen in die Natur! Wollen ihren Platz, da wird gerodet um Häuser und Windturbinen zu bauen. Es braucht mehr Strassen, gibt mehr Verkehr und und und. Die rechnung geht so nicht auf! Immer mehr Katzen, ohne Chip laufen frei, lieben Vögel. Besitzer brauchen keine Steuern zu zahlen für den Schaden die diese anrichten! Die Hundebesitzer schon! Also fangt am Grundübel an immer mehr Menschen brauchen immer mehr Platz!

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