90 neue Wohnungen in Münchenbuchsee kommen
Münchenbuchsee sagt Ja zur Zonenplanänderung auf dem Landi-Areal. Dort sollen rund 90 Wohnungen sowie Verkaufs-, Dienstleistungs- und Gewerbeflächen entstehen.

Die Stimmberechtigten von Münchenbuchsee haben die Zonenplanänderung für ein neues Quartier auf dem Landi-Areal angenommen. Geplant sind 90 Wohnungen sowie Flächen für Verkauf, Dienstleistungen und Gewerbe.
Die Kombination der verschiedenen Nutzungen in direkter Nähe zum Bahnhof soll ein lebendiges und vielfältiges Umfeld schaffen, schrieb die Gemeinde in der Abstimmungsbotschaft.
Die Zonenplanänderung wurde nötig, weil das Gebiet heute in der Arbeitszone liegt, in der das Wohnen nicht möglich ist.
Anstelle des heutigen Silos ist ein achtgeschossiges «Silohaus» vorgesehen, im Nordwesten des Areals entsteht das viergeschossige «Landihaus», während bahnseitig dazwischen ein dreigeschossiges «Atelierhaus» vorgesehen ist.
Parlament empfahl Vorlage zur Annahme
Das Parlament empfahl die Vorlage einstimmig zur Annahme. Die Stimmberechtigten taten dies mit 2279 zu 620 Stimmen, wie die Gemeinde mitteilte. Die Stimmbeteiligung lag bei 43,9 Prozent.
Weiter nahmen die Stimmberechtigten das Budget 2026 an. Der Überschuss von 766'800 Franken soll in die Spezialfinanzierung zur Vorfinanzierung von Hochbauten einfliessen.
In den kommenden Jahren soll zusätzlicher Schulraum in den Schulanlagen Paul Klee und Bodenacker entstehen.
Das Budget rechnet mit einer gleichbleibenden Steueranlage von 1,64 Einheiten. Im kommenden Jahr sind Investitionen von rund 17,7 Millionen Franken geplant. Das Volk hiess das Budget mit 2266 zu 641 Stimmen gut.










