Die nächste Hitzewelle kommt bereits ab Dienstag
Ab Dienstag steigen die Temperaturen wieder auf weit über 30 Grad und teils gar auf 41 Grad. Die Trockenheit wird dadurch verschlimmert.

Das Wichtigste in Kürze
- Ab Dienstag gibt es in der Schweiz die nächste Hitzewelle mit bis zu 41 Grad.
- Das wird die Trockenheit weiter verschlimmern.
- Praktisch im gesamten Land herrscht ein Niederschlagsdefizit.
Die Schweiz litt Ende Juni unter der Hitzewelle. Allzeitrekorde fielen an verschiedenen Orten. Doch bereits jetzt können sie überboten werden: Die nächste Hitzewelle rollt auf die Schweiz zu.
Wie «SRF Meteo» berichtet, steigen die Temperaturen im Mittelland ab Dienstag auf über 30 Grad. Ab Donnerstag werden gar 35 bis 39 Grad erwartet. Und in Basel sind 40 oder 41 Grad möglich. Das wäre ein Rekord – erneut.
Zudem muss gegen Ende der kommenden Woche wieder mit Tropennächten gerechnet werden.
Zum aktuellen Zeitpunkt ist noch unklar, ob die kommende Hitzewelle ähnlich extrem ausfällt wie jene Ende Juni. Sehr wahrscheinlich aber ist: Der August wird mit deutlich höheren Temperaturen als üblich beginnen.
Vor der Hitze gibt es dieses Wochenende noch etwas Abkühlung. Die Temperaturen steigen auf maximal 28 bis 31 Grad. Es muss mit Wolken, Regen und Gewittern gerechnet werden.
Trockenheit wird andauern
Der Niederschlag reicht aber bei weitem nicht aus, um die fortgeschrittene Trockenheit zu beenden. Vielerorts ist die Schweiz nicht grün, sondern braun. Seen und Flüsse führen viel weniger Wasser als üblich.
Dies liegt aber nicht nur an der Hitzewelle im Juni: «Seit letztem Dezember ist es fast jeden Monat zu trocken», zitiert SRF seinen Meteorologen Jan Eitel. Der Februar sei zwar zu nass gewesen, seither aber sei es «wirklich aussergewöhnlich trocken». Und so dürfte es noch bis mindestens Mitte August weitergehen.
Laut dem Niederschlagsbulletin des Bundesamts für Umwelt (Bafu) weist praktisch die ganze Schweiz ein Niederschlagsdefizit auf. Für den Zeitraum der letzten 90 Tage wird es als gross bis extrem eingestuft.
Besonders betroffen sind das westliche und östliche Mittelland sowie die Region vom Jura bis nach Basel. Hier beträgt das Defizit der vergangenen 30 Tage bis zu 70 Prozent.
Die lokalen Schauer und Gewitter bringen keine nennenswerte Entspannung. Und auch das Bafu rechnet in nächster Zeit nicht mit länger anhaltenden Niederschlagsperioden.












