Fels im Bergell ist wieder in Bewegung

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    Im bündnerischen Südtal Bergell hat sich ein Jahr nach dem grossen Bergsturz der Fels am Piz Cengalo wieder bewegt. Die Gemeinde Bregaglia warnte vor dem Betreten des Seitentals Val Bondasca.

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    Über den Winter war es am Grenzberg zu Italien, dem Piz Cengalo, ruhig geblieben, wie Martin Keiser vom Bündner Amt für Wald und Naturgefahren am Dienstag auf Anfrage sagte. Im Juli dann bewegten sich die Felsmassen am Berg wieder.

    Die Gemeinde Bregaglia bestätigte diese Felsbewegungen und schrieb in einer Mitteilung, es werde dringend davon abgeraten, die Val Bondasca zu betreten. Am 23. August letzten Jahres waren über drei Millionen Kubikmeter Fels vom Piz Cengalo ins Seitental Val Bondasca gestürzt. Acht Bergwanderer kamen ums Leben. Weitere Felsstürze folgten.

    Die Behörden von Gemeinde, Kanton Graubünden und Bund mit Bundesrat Guy Parmelin halten nächsten Montag im Bergeller Ort Stampa Rückblick auf den Bergsturz und informieren über neueste Entwicklungen.

    Blick auf Bondo nach dem Felssturz 2017 - Keystone
    Blick auf Bondo nach dem Felssturz 2017 - Keystone - Community

    -Mitteilung der SDA (mis)

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