Isabelle Chassot (Mitte) gewinnt bei der Ständerats-Ersatzwahl im Kanton Freiburg klar gegen ihren Konkurrenten Carl-Alex Ridoré (SP).
Isabelle Chassot
Isabelle Chassot, Kandidatin der Partei Le Centre, lächelt bei der Bekanntgabe der Ergebnisse des ersten Wahlgangs der Ergänzungswahlen zum Ständerat des Kantons Freiburg am Sonntag, 26. September 2021 in Freiburg. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Isabelle Chassot (Mitte) gewinnt die Ständerats-Ersatzwahl in Freiburg.
  • Bei der ersten Auszählung kommt sie auf doppelt so viele Stimmen wie Carl-Alex Ridoré.

Isabelle Chassot (Die Mitte) wurde in den Ständerat gewählt. Über 62 Prozent der Stimmbürger gaben ihr den Vorzug gegenüber Carl-Alex Ridoré (SP).

Chassot setzte sich am Sonntag mit 54'695 Stimmen gegen SP-Kandidat Carl-Alex Ridoré mit 37'591 Stimmen durch. Damit wird die Freiburger Standesstimme wieder ungeteilt bürgerlich - und rein weiblich. Neben Chassot vertritt Joanna Gapany (FDP) den Kanton Freiburg in der Kleinen Kammer.

Die ehemalige Freiburger Staatsrätin und Direktorin des Bundesamtes für Kultur tritt die Nachfolge des abtretenden Christian Levrat (SP) an, der neuer Verwaltungsratspräsident der Post wird.

Chassot galt vielen schon vor dem Wahlgang als Favoritin, da sie der Bevölkerung noch als Staatsrätin in Erinnerung war. Ridoré hatte sich vor allem in der Region Freiburg als Oberamtmann des Saanebezirks einen Namen gemacht.

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