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    Bündner Parlament debattiert präventives Bedrohungsmanagement

    Keystone-SDA Regional
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    Chur,

    Die Bündner Regierung will mit einem neuen Gesetz Gewalttaten verhindern, doch Kritiker warnen vor Überwachung.

    Bündner Parlament
    Mit einem kantonalen Bedrohungsmanagement will die Bündner Regierung schwere Gewaltrisiken frühzeitig erkennen und verhindern, insbesondere häusliche Gewalt. (Archivbild) - keystone

    Das Bündner Parlament hat am Mittwoch mit der Debatte über die Einführung eines kantonalen Bedrohungsmanagements angefangen.

    Es soll schwere Gewalttaten verhindern. Die Einführung des Gesetzes wurde in der Eintretensdebatte kaum infrage gestellt, gewarnt wurde aber vor einem «Überwachungsstaat».

    Mit einem kantonalen Bedrohungsmanagement will die Bündner Regierung schwere Gewaltrisiken frühzeitig erkennen und verhindern, insbesondere häusliche Gewalt.

    Neues Team soll potenziell gefährliche Personen erkennen

    Es geht aber auch um Gewalt gegen Behörden, gewalttätigen Extremismus, Radikalismus oder Stalking und andere Formen von Gewalt, wie es in der Botschaft zur Aktualisierung des Polizeigesetzes hiess.

    Ein neu zusammengestelltes Team aus Polizeiangehörigen, Psychologinnen und Psychologen und Personen aus dem sozialen Bereich soll dann mit den neuen Möglichkeiten und Daten erkennen, ob eine Person potenziell gefährlich ist oder eben nicht.

    Die Polizei soll mehr Mittel und mehr Möglichkeiten erhalten. Sie soll neu Kontakt-, Annäherungs- und Ortsverbote aussprechen können.

    Kommentare

    User #5448 (nicht angemeldet)

    Die Politik müsste sich hinterfragen warum so viele Gewalt gegen euch wünschen.

    User #784 (nicht angemeldet)

    Eigentlich müsste das gesamt Schweiz sein, fähige Leute Staat, mit Jans-Versag-er ein Deaster.

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