Bernmobil-Personal erhält neue Dienstkleider – diesmal ab Stange
Statt auf eine eigens designte Kollektion wie 2018 setzt Bernmobil beim neuen Tenü auf eine Standard-Kollektion.

Das Wichtigste in Kürze
- Bernmobil will für sein Personal neue Dienstkleider beschaffen.
- Die aktuelle Kollektion stammt von 2018 und habe das Ende der Lebensdauer erreicht.
- Statt einem eigenen Design will man nun Kleider «ab Stange» mit Bernmobil-Logos versehen.
Das Fahr-, Kontroll- und Verkaufspersonal von Bernmobil erhält neue Dienstkleider. Ab 2027 sollen diese eingeführt werden.
«Die bisherigen Dienstkleider haben mit 10 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer erreicht», bestätigt Kommunikationschef Rolf Meyer gegenüber dem BärnerBär. Sie sollen daher durch eine neue Kollektion ersetzt werden.
Rund 880 Mitarbeitende werden somit neu eingekleidet. Der letzte Tenü-Wechsel fand bei Bernmobil 2018 statt.
Damals beauftragte man die Zürcher Produktedesigner Milani, eine vielseitig kombinierbare Kollektion zu gestalten. Weil Bernmobil bei Beschaffungen auf Nachhaltigkeit setzt, mussten bei der Produktion die Richtlinien der «Fair Wear Foundation» eingehalten werden.

Bei der nun anstehenden Neubeschaffung will man aber auf eine Standardkollektion setzen. Vor der Serienproduktion würden aber noch entsprechende Prototypen hergestellt, so Meyer. «Das Sortiment wird dann selbstverständlich im Corporate Design von Bernmobil gebrandet.»
Günstiger und nachhaltiger
Indem man auf Textilien «ab Stange» setzt, erhofft man sich, gleich doppelt zu sparen. Einerseits kommen diese grundsätzlich günstiger zu stehen als eine Spezialanfertigung. «Zusätzlich kann mit einer Standardkollektion das Lager verkleinert werden, da diese Kleider beim Lieferanten stets verfügbar sind.»

Nachhaltig sollen indes auch die neuen Dienstkleider sein, betont Rolf Meyer. Gegenüber 2018 habe man die Nachhaltigkeitskriterien sogar erhöht.
«Neben dem Label ‹fair wear›, das wir verlangen, haben wir in der Ausschreibung 2026 das zusätzliche Zuschlagskriterium ‹Nachhaltigkeit› ergänzt. Die Anbieterin kann in den Bereichen soziales Umfeld, Ökologie und Ökonomie ihre Nachhaltigkeitsprojekte einreichen.»
Bis Mitte Juni haben Interessierte nun Gelegenheit, ihre Angebote einzureichen.












