«Keine 10-Mio.-Schweiz»: Berner Bauern befürworten SVP-Initiative
Der Berner Bauernverband hat am Dienstag die Ja-Parole für die Zuwanderungsinitiative der SVP ausgegeben. Ausschlaggebend für diesen Entscheid sei insbesondere der zunehmende Druck auf die Landwirtschaftsflächen infolge des Bevölkerungswachstums.

Der Kanton Bern müsse zusätzlichen Wohnraum schaffen und gleichzeitig seine wertvollen Landwirtschaftsflächen erhalten, schrieb der Verband in einer Mitteilung. Siedlungsdruck gebe es insbesondere in den Agglomerationen und gut erschlossenen ländlichen Regionen.
Er unterstütze die Strategie der inneren Verdichtung grundsätzlich, so der Verband. Dieser Ansatz habe aber seine Grenzen. Bevölkerungswachstum gehe unweigerlich zulasten der Fruchtfolgeflächen. Diese seien aber für die inländische Lebensmittelproduktion zentral.
Die Initiative setze deshalb ein wichtiges Signal. Sie berücksichtige das Bevölkerungswachstum und dessen Auswirkungen auf Raumplanung, Landwirtschaft und natürliche Ressourcen stärker und sichere den Schutz der Fruchtfolgeflächen konsequent.
Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)» der SVP verlangt eine stärkere Steuerung der Zuwanderung, um Belastungen bei Wohnraum, Verkehr und Infrastruktur zu begrenzen.
Volk und Stände entscheiden am 14. Juni.










