Zuversicht und Beteuerungen der Einigkeit beim AfD-Parteitag
Getragen von grossen Hoffnungen mit Blick auf die Landtagswahlen im Herbst ist die AfD in ihren Bundesparteitag gestartet. Der Parteivorsitzende Tino Chrupalla sagt in seiner Begrüssungsrede vor den Delegierten in Erfurt: «Vielleicht können wir bald schon alleine regieren.» An die Adresse der Spitzenkandidaten für Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern fügt er hinzu: «Ihr seid unsere Hoffnung dieses Jahr.»

Grossen Applaus im Saal gab es vor allem für Ulrich Siegmund, den Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen-Anhalt.
Berichte über Rivalitäten an der Parteispitze, insbesondere zwischen ihm und der Co-Vorsitzenden Alice Weidel, wies Chrupalla zurück. Er sagte: «Unsere Partei ist einig wie nie zu vor.» Es sei gut, dass die Parteitagsdelegierten schon vor Beginn der Gegendemonstrationen zur Erfurter Messe gefahren seien. «Der frühe Vogel fängt den Wurm. Die Randalierer von der Antifa haben ihr eigenes Störmanöver verschlafen», so Chrupalla.














