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    Sex, dann Date: RTL bringt neues Reality-Format

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Deutschland,

    RTL plant ein neues Dating-Format. Dabei verbringen zwei Singles zuerst eine Nacht zusammen. Das Kennenlernen beginnt erst danach.

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    In der neuen RTL-Dating-Show gibt es zuerst Sex, das Kennenlernen folgt danach. - pexels

    Das Wichtigste in Kürze

    • RTL plant eine Dating-Show mit umgekehrter Reihenfolge.
    • Die Singles verbringen zuerst eine Nacht zusammen, danach lernen sie sich kennen.
    • Angesichts des Reality-Skandals in Grossbritannien gibt es Fragen um die Sicherheit der Teilnehmerinnen.

    Erstes Kennenlernen, vorsichtiges Flirten, teils tiefere Gespräche, dann der erste Kuss und – wenn die Kameras weg sind – mehr: So läuft das in den gängigen Dating-Shows, wie beispielsweise beim «Bachelor», ab. Der Sender «RTL Zwei» findet das zu langweilig und dreht alles um.

    Wie unter anderem die «Bild» berichtet, plant der Sender das neue Reality-Format «Maison Tabou». Hier verbringen zwei Wildfremde zuerst eine Nacht voller «Lust und Fantasie» zusammen, wie es in der Ankündigung heisst. Auf gut Deutsch: Sex.

    Am Morgen danach folgt das Kennenlernen. Selbst die Namen sollen die beiden erst dann erfahren. «Die realen Ichs treffen sich erst am nächsten Morgen wieder.»

    «Dann entscheidet sich, ob aus körperlicher Anziehung auch echtes Interesse entsteht. Und ob sie sich ausserhalb des Schlafzimmers weiter kennenlernen möchten», so die Ankündigung.

    Vieles über die neue Show ist noch unbekannt. Bewerbungen können noch nicht eingereicht werden. «RTL Zwei» will aber nicht nur Influencer und Reality-TV-Stars in der Show dabei haben, sondern auch Normalos.

    Fragen um Sicherheit der Teilnehmerinnen

    Im Herbst soll die Sendung ein erstes Mal ausgestrahlt werden. Wie viel gezeigt wird, darüber kann erst spekuliert werden.

    Wirst du «Maison Tabou» schauen?

    Unklar ist auch, wie der Sender die Sicherheit der Teilnehmerinnen gewährleisten will. Dieses Thema dürfte angesichts des Reality-TV-Skandals in Grossbritannien nochmals an Brisanz gewinnen.

    Mehrere Teilnehmerinnen von «Married at First Sight» warfen ihren «Show-Ehemännern» Vergewaltigung oder sexuellen Missbrauch vor. Der Sender habe zu wenig für ihre Sicherheit getan, sagten sie.

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