Weitere Vorarlberger Bauernhöfe wegen Rinder-TBC gesperrt
Im Vorarlberg sind zwei weitere landwirtschaftliche Betriebe wegen des Verdachts auf Rinder-TBC gesperrt worden. Einer befindet sich in Alberschwende, ein weiterer im benachbarten Dornbirn. Damit sind sechs Höfe im Bregenzerwald gesperrt und einer im Vorarlberger Rheintal.

Auf einem Bregenzerwälder Hof wurden vor drei Wochen alle Tiere wegen einer TBC-Häufung getötet. Dieser sei nur noch wegen abschliessender Hygienemassnahmen gesperrt, teilte das Land Vorarlberg mit.
Die Landesveterinärbehörde rechne damit, dass die Untersuchungen der Rinderbestände bis Ende Februar grösstenteils abgeschlossen sind. Rund 6800 Tiere wurden bisher untersucht. 22 mussten getötet werden, um eine Diagnose zu erhalten, von ihnen wiesen 13 einen positiven Test auf.
Als mögliche Infektionsquelle der Rinder gilt der Aufenthalt auf Alpen, wo die Nutztiere in Kontakt mit Rotwild kommen können, das als Überträger von TBC gilt.
Im noch laufenden Jagdjahr 2025/26 wurden bisher in Vorarlberg 904 ein- und mehrjährige Stück Rotwild untersucht. Bei 47 Tieren fiel der Test positiv aus.
Die Prävalenz liege im Bekämpfungsgebiet im Bezirk Bludenz bei 7,6 Prozent und im Bezirk Bregenz bei 3,1 Prozent und sei damit in beiden Gebieten erheblich niedriger als vergangenes Jahr, teilte das Land mit.
Hinweise auf eine Übertragung auf Menschen liegen weiter nicht vor. Eine Übertragung der Erkrankung vom Rind auf den Menschen, früher weit verbreitet, sei heute selten.










