ZDF-Krimireihe «Die Toten vom Bodensee» erntet Kritik
Die ZDF-Krimireihe «Die Toten vom Bodensee» sorgt mit verschobener Ausstrahlung und umstrittenem Ende für Diskussionen unter Zuschauern.

Die ZDF-Krimireihe «Die Toten vom Bodensee» kehrte mit der 24. Folge «Schicksalsrad» zurück auf die Bildschirme. Die für den 26. Januar 2026 angesetzte Deutschland-Premiere sorgte bereits im Vorfeld für Unmut bei Fans.
Der ursprünglich angekündigte Sendetermin wurde kurzfristig wegen der Handball-Europameisterschaft verschoben, berichtet «fernsehserien.de». Zuschauer kritisierten diese Entscheidung scharf und sprachen von «Machtwillkür» sowie mangelnder Kommunikation seitens des Senders.
Die Handlung führt die Ermittler Micha Oberländer und Mara Eisler auf ein Bregenzer Kirmesgelände. Dort wird die 19-jährige Lorena erstochen in einer Riesenrad-Gondel aufgefunden, schreibt «evangelisch.de».
Jahrmarkt-Spannung mit bösem Cliffhanger
Medienkritiker Tilmann P. Gangloff hebt in seiner Rezension für «evangelisch.de» die «reizvolle» Jahrmarkt-Atmosphäre besonders hervor. Die Verfolgungsjagd über das Kirmesgelände und der Ausflug in die Geisterbahn würden für Spannung sorgen.
Eine zentrale Rolle spielt die Wahrsagerin Peggy Renoldi, die mit Tarotkarten die Zukunft vorhersagt. Laut «evangelisch.de» sät das Drehbuch «clever eine Saat», die gegen Ende an Bedeutung gewinnt.
Der Film endet mit einem «bösen Cliffhanger», wie Gangloff schreibt: Die Todeskarte erscheint in Oberländers Schicksal. Diese offene Erzählweise dürfte bei einem Teil der Zuschauer für Frustration sorgen, da keine Auflösung geboten wird.
Technische Umsetzung überzeugt
Die «sorgfältige Bildgestaltung» von Lukas Gnaiger sei mittlerweile ein «Markenzeichen der Reihe», lobt der Medienkritiker.

Auch die Musik von Chris Bremus wird in der Rezension für «evangelisch.de» als «sehr präsent» gewürdigt.
Regisseurin Patricia Frey lieferte mit «Schicksalsrad» ihre dritte Folge der Reihe ab. Ihre Inszenierung erreiche zwar nicht die Intensität früherer Episoden von Michael Schneider, sei aber «sehenswert».















