Venezuelas Regierung plant Freilassung vieler Häftlinge
Die Regierung Venezuelas hat bekanntgegeben, eine grosse Zahl inhaftierter Venezolaner und Ausländer zu entlassen.

Die venezolanische Regierung hat die Freilassung zahlreicher Häftlinge angekündigt, darunter auch politische Gefangene. Parlamentspräsident Jorge Rodríguez sprach laut «CiberCuba » von einer «signifikanten Anzahl» venezolanischer und ausländischer Personen.
Der Schritt wird laut der «ZEIT» als Geste für Frieden nach den jüngsten Ereignissen gewertet. Rodríguez betonte, dass der Prozess bereits begonnen habe.
Er stellte laut der «Süddeutsche Zeitung» klar, dass es sich um einen einseitigen Friedensgestus der Regierung handele. Beobachter werten die Massnahme als Versuch, Spannungen im Land abzubauen.
Nach US‑Militäraktion: Venezuela kündigt Freilassungen an
US‑Streitkräfte griffen Ziele in Venezuela an. Präsident Donald Trump erklärte, das Land stehe nun unter US‑Kontrolle, so die «ZEIT».
Internationale Stimmen warnen zugleich vor den rechtlichen und geopolitischen Folgen des Einsatzes.
Die venezolanische Übergangsregierung betrachtet diese Entwicklung nach Angaben der «Süddeutschen Zeitung» als vorübergehend und strebt einen schnellen politischen Übergang an.
Beobachter sehen darin eine dramatische Eskalation der Spannungen zwischen Washington und Caracas.
806 politische Häftlinge in Venezuela nach Wahlen 2024
Die Menschenrechtsorganisation Foro Penal schätzt, dass sich derzeit rund 806 politische Häftlinge in venezolanischen Gefängnissen befinden. Viele von ihnen seien nach den umstrittenen Wahlen 2024 inhaftiert worden, wie laut der «ZEIT» berichtet wird.
Zu den Freizulassenden zählen auch Ausländer, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Alfredo Romero, Leiter von Foro Penal, prüft weiterhin die einzelnen Fälle und bestätigte, dass einige Häftlinge bereits freigelassen wurden.
Beobachter werten die Massnahme als Teil einer diplomatischen Initiative, politische Spannungen abzubauen. Die Freilassungen könnten zudem das internationale Ansehen der venezolanischen Regierung verbessern.
Freilassungen in Venezuela sollen Spannungen mindern
Zu Weihnachten und Neujahr wurden in Venezuela Dutzende Häftlinge freigelassen. Die Gefängnisverwaltung bezeichnete die Massnahme als Beitrag zu Frieden und Dialog, schrieb die «Süddeutsche Zeitung».
Zum Jahreswechsel kamen mindestens 87 Personen unter teils strengen Auflagen auf freien Fuss, wie «marc.fuchs.de» berichtet. Bereits im September 2025 hatte «Amnesty International» die Freilassung von 13 Gefangenen gemeldet, während Hunderte weitere in Haft blieben.

Beobachter werten die Freilassungen als Teil einer behutsamen politischen Initiative, die Spannungen im Land zu reduzieren versucht.
Menschenrechtsorganisationen begrüssen Freilassungen in Venezuela
Die Organisation Espacio Público begrüsst die Freilassungen. Sie mahnt jedoch laut «Evangelisch.de», dass diese nicht nur symbolischen Charakter haben dürften.
Zugleich fordert die Organisation den konsequenten Respekt vor der Menschenrechtscharta. Generalsekretärin Canelón del Valle geht von bis zu 400 weiteren Entlassungen aus.
Foro Penal überprüft laut der «ZEIT» jede Freilassung nach eigenen Angaben sorgfältig. Experten sehen den internationalen Druck auf die venezolanische Regierung und werten die Massnahmen als vorsichtigen Schritt für bessere Menschenrechte.
















