USA ziehen 5000 Soldaten aus Deutschland ab

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Iran,

Laut Donald Trump sind die Kämpfe im Iran beendet. Ob und wann weitere Verhandlungen stattfinden, ist aber offen.

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Donald Trump lässt Soldaten aus Deutschland abziehen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwischen den USA und dem Iran herrscht eine Waffenruhe, die Verhandlungen stocken.
  • Donald Trump schrieb in einem Brief an den Kongress, dass die Kämpfe beendet seien.
  • Die Strasse von Hormus bleibt blockiert, die Weltwirtschaft bangt.

Seit Wochen hält der Krieg zwischen den USA und dem Iran die Welt in Atem. Derzeit gilt zwar eine Waffenruhe, aber die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran sind ins Stocken geraten. Donald Trump hat die Kämpfe aber für beendet erklärt.

Streitpunkt Nummer eins: die Strasse von Hormus. Die USA blockieren iranische Schiffe und Häfen, der Iran wiederum hält die Meerenge weitgehend dicht.

Wer profitiert am meisten von US-Ölexporten im Iran-Krieg?

Auch zwischen dem Libanon und Israel gilt eine Waffenruhe, Verhandlungen sind geplant. Beide Seiten werfen sich derweil Verstösse gegen die Feuerpause vor.

Im Nau.ch-Ticker erfährst du alles rund um den Iran-Krieg:

USA ziehen 5000 Soldaten aus Deutschland ab

03.00: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Man gehe davon aus, dass der Abzug innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein werde, teilte ein Sprecher des Pentagons der Deutschen Presse-Agentur mit.

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Die USA ziehen in den nächsten sechs bis zwölf Monaten 5000 Soldaten aus Deutschland ab. - keystone

Diese Entscheidung folge einer gründlichen Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa. Sie trage den Anforderungen der Einsatzgebiete sowie den Bedingungen vor Ort Rechnung, hiess es.

Trump hatte jüngst bereits angekündigt, einen entsprechenden Schritt zu prüfen. Zuvor hatte er deutliche Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz geübt, weil dieser sich kritisch über die US-Offensive gegen den Iran geäussert hatte.

Libanon: Zwölf Menschen bei israelischen Angriffen getötet

02.10: Trotz Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dauern die gegenseitigen Angriffe an.

Das libanesische Gesundheitsministerium teilte laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mit, bei israelischen Angriffen auf Orte im Südlibanon seien zwölf Menschen ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt worden. Eines der Opfer sei ein Kind. Die israelische Armee äusserte sich zu den Vorfällen zunächst nicht.

Kommentare

User #6457 (nicht angemeldet)

Innert 6 bis 12 Monaten, wieso nicht sofort. Aha es ist wieder eine übliche Drohung.

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