Gemäss Staatsmedien: Iran hat neuen Friedensvorschlag übermittelt

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Iran,

Im Iran-Krieg zeichnet sich kein schnelles Ende ab. US-Präsident Donald Trump weist seine Berater an, sich auf eine monatelange Seeblockade einzustellen.

trump
Donald Trump und die USA fordern direkte Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwischen den USA und dem Iran herrscht eine Waffenruhe, die Verhandlungen stocken.
  • Die Strasse von Hormus bleibt blockiert, die Weltwirtschaft bangt.
  • Im Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.

Seit Wochen hält der Krieg zwischen den USA und dem Iran die Welt in Atem. Derzeit gilt zwar eine Waffenruhe, aber die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran sind ins Stocken geraten.

Streitpunkt Nummer eins: die Strasse von Hormus. Die USA blockieren iranische Schiffe und Häfen, der Iran wiederum hält die Meerenge weitgehend dicht.

Profitieren die USA wirtschaftlich vom Iran-Krieg?

Auch zwischen dem Libanon und Israel gilt eine Waffenruhe, Verhandlungen sind geplant. Beide Seiten werfen sich derweil Verstösse gegen die Feuerpause vor.

Im Nau.ch-Ticker erfährst du alles rund um den Iran-Krieg:

Iran hat neuen Friedensvorschlag übermittelt

15.12: Nach stockenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat Teheran nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan übergeben.

Friedensvorschlag
Der Iran hat einen neuen Friedensvorschlag übermittelt. Über den Inhalt ist bislang nichts bekannt. - keystone

Die Agentur bezog sich dabei auf eigene Berichte. Irans staatlicher Fernsehsender Irib vermeldete, Aussenminister Abbas Araghtschi habe in mehreren Telefonaten seine Amtskollegen in der Region über «neue Initiativen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges» informiert.

Weisses Haus: Kongress muss Iran-Offensive nicht zustimmen

14.30: Kurz vor Auslaufen einer wichtigen Frist für die Legitimierung des US-Militäreinsatzes gegen den Iran legt das Weisse Haus Kreisen zufolge die Offensive neu aus.

«Im Sinne der War Powers Resolution sind die am Samstag, dem 28. Februar, begonnenen Kampfhandlungen beendet», teilte ein hochrangiger Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit.

Damit wäre das Weisse Haus nach eigener Darstellung nicht an eine gesetzliche 60-Tage-Frist gebunden, in der die USA ohne Zustimmung des Kongresses Krieg führen darf – und Präsident Donald Trump müsste sich danach nicht die Einwilligung des Parlaments einholen.

USA fordern direkte Gespräche zwischen Israel und Libanon

01.35: Angesichts der fragilen Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dringen die USA auf direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auf höchster Ebene.

«Der Libanon steht am Scheideweg. Seine Bevölkerung hat die historische Chance, ihr Land zurückzugewinnen und ihre Zukunft als wahrhaft souveräne, unabhängige Nation zu gestalten», hiess es in einer auf der Plattform X veröffentlichten Mitteilung der US-Botschaft in Beirut.

beirut
In der stark beschädigten Stadt Beirut kehrt während der Waffenruhe etwas Normalität ein. - keystone

«Ein direktes Treffen zwischen Präsident Aoun und Ministerpräsident Netanjahu – vermittelt von Präsident Trump – würde dem Libanon die Möglichkeit bieten, konkrete Garantien für volle Souveränität, territoriale Integrität, sichere Grenzen, humanitäre Hilfe und Wiederaufbauhilfe sowie die vollständige Wiederherstellung der libanesischen Staatsgewalt über jeden Zentimeter seines Hoheitsgebiets zu erlangen – garantiert durch die Vereinigten Staaten», hiess es in dem Schreiben der US-Botschaft weiter.

Kommentare

User #3000 (nicht angemeldet)

Netanjahu sah sich im September 2023 massiven Protesten gegen seine Justizreform ausgesetzt – die darauf abzielte, Korruptionsvorwürfen zu entgehen –, bis die Angriffe vom 7. Oktober den Widerstand bequemerweise zum Erliegen brachten.

User #5252 (nicht angemeldet)

Nichts was mit der orangen Pinoccionase zu tun hat, kann als Wahrheit betitelt werden.

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