USA warnen vor russischer Provokation in der Ostukraine

    AFP
    AFP

    Belgien,

    Nach Berichten über eskalierende Kämpfe in der Ostukraine haben die USA vor einer russischen Provokation gewarnt.

    Lloyd Austin
    Lloyd Austin - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auch EU besorgt über Berichte von Kämpfen.

    «Wir sagen bereits seit einiger Zeit, dass die Russen solch ein Vorgehen nutzen könnten, um einen militärischen Konflikt zu rechtfertigen», sagte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Donnerstag zum Abschluss eines zweitägigen Nato-Treffens in Brüssel.

    Die Berichte über zunehmenden Beschuss seien deshalb «beunruhigend», betonte Austin. Die Ukraine und die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine hatten sich zuvor gegenseitig vorgeworfen, die Kämpfe in dem Konfliktgebiet anzufachen.

    Austin bekräftigte darüber hinaus, dass die USA bisher keine Anzeichen für einen russischen Truppenabzug sehen. Vielmehr stocke Russland die Zahl seiner bisher 150.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine sogar noch auf. Zudem fliege Moskau zusätzliche militärische Ausrüstung ein und die Einsatzbereitschaft der russischen Kräfte im Schwarzen Meer sei erhöht worden, betonte der Pentagonchef.

    An dem Nato-Treffen nahm auch der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell teil. Er betonte: «Niemand hat Hinweise auf einen Abzug der Truppen.» Stattdessen gebe es Anzeichen für Bombardements in der Ostukraine sowie eine verstärkte russische Desinformationskampagne. Wenn die Zeit gekommen sei, werde die EU nicht zögern, «entschieden zu handeln» und harte Sanktionen zu verhängen. Diese beträfen vor allem den Energiebereich, sagte Borrell.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    sdf
    144 Interaktionen
    Metzg in Köniz BE
    markle
    Kindsmissbrauch

    MEHR IN POLITIK

    11 Interaktionen
    Berlin
    1 Interaktionen
    Berlin
    9 Interaktionen
    Bern
    6 Interaktionen
    Tel Aviv

    MEHR AUS BELGIEN

    Baby trinkt aus der Milchflasche
    5 Interaktionen
    Brüssel
    Belgien Ministerpräsident Bart De Wever
    Haushaltskrise
    Erdöl
    9 Interaktionen
    Wegen Energiekrise