Ewald-von-Kleist-Preis für Widerstand der Ukrainer

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Deutschland,

Stellvertretend für den Mut und die Widerstandsfähigkeit der Ukrainer soll Präsident Wolodymyr Selenskyj während der bevorstehenden Münchner Sicherheitskonferenz den Ewald-von-Kleist-Preis 2026 erhalten.

Selenski
Ewald-von-Kleist-Preis für Widerstand der Ukrainer. - keystone

«Seit mehr als einem Jahrzehnt kämpft das ukrainische Volk für seine Freiheit, Unabhängigkeit und Würde – zunächst auf der Krim und im Donbass nach dem russischen Einmarsch 2014 und später im gesamten Land, nachdem Russland 2022 seine grossangelegte Invasion gestartet hatte», sagte Konferenzleiter Wolfgang Ischinger. Die Auszeichnung gelte ausdrücklich auch den vielen Menschen, die ihr Leben im Krieg verloren haben oder verletzt wurden.

Die Auszeichnung soll am Samstagabend am Rande der Konferenz bei einem Empfang in der Münchner Residenz an Selenskyj verliehen werden. Die Laudatio hält der polnische Ministerpräsident Donald Tusk.

In den vergangenen Monaten sei der Kampf «anstrengender denn je geworden, da die Ukrainer mit dem doppelten Angriff von Winterfrost und russischen Raketen konfrontiert sind, die gezielt auf zivile Energieinfrastrukturen abgefeuert werden», sagte Ischinger.

«Doch trotz der immensen Entbehrungen, denen sie ausgesetzt sind, der Brutalität, mit der sie konfrontiert werden, und der Opfer, die sie weiterhin bringen, bleibt die Entschlossenheit des ukrainischen Volks, die Freiheit ihres Landes – und damit ganz Europas – zu verteidigen, ungebrochen.»

Darüber hinaus erhält der Wissenschaftler Lucas Hellemeier von der Freien Universität Berlin den diesjährigen John-McCain-Dissertationspreis für seine «herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der transatlantischen Beziehungen», wie die Sicherheitskonferenz mitteilte. Die Jury sei von der Gründlichkeit und Tiefe seiner Forschung tief beeindruckt gewesen.

Hellemeier hat einen Schwerpunkt unter anderem auf der Verteidigungsindustrie. Der John-McCain-Dissertationspreis wird jährlich an bis zu zwei herausragende Arbeiten verliehen, die sich mit den transatlantischen Beziehungen befassen.

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Kommentare

User #2887 (nicht angemeldet)

Der sollte eigentlich ein Preis für Reise-und Bettlerkönig erhalten

User #3279 (nicht angemeldet)

Man muß schon festhalten, das in den Bereichen der Lebensqualität, der Demokratie, der wirtschaftlichen Unabhänigkeit, der Sicherheit, und des Lebensstandards - es einfach nur Bergabgegangen ist. Viele Anstrengungen und Entbehrungen aber keine Verbesserungen. Nur das Gegenteil.

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